Per einfachem Spiel in echte Festtagsstimmung

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Startete mit einem Sieg in seine Karriere als Roosters-Co-Trainer: Jamie Bartman.

ISERLOHN -   Superstimmung am Seilersee: Die Iserlohn Roosters bezwangen die Ice Tigers aus Nürnberg gestern Abend völlig verdient mit 3:1 (2:0, 1:1,0:0)-Toren und erinnerten an eine Roostersmannschaft, die an Leistungen vom Saisonanfang anknüpften.

Einfach und aus einer guten Deckung heraus, bezwang das Team vom Seilersee zum zweiten Mal in dieser Saison die Franken, machte den Fans und sich selbst ein schönes kleines Weihnachtgeschenk und kann mit etwas mehr Selbstvertrauen den Weg nach Schwenningen antreten.

Zu einem guten DEL-Spiel gehört ein starker Torwart, eine unanfällige Defensive und die Klasse, effektiv Tore aus den sich bietenden Chancen zu machen. All das gelang den Roosters in den ersten zwanzig Minuten. Der Gast mag zwar das Team mit mehr Spielanteilen gewesen sein, mit mehr Schüssen auf das gegnerische Tor, die Sauerländer aber führten nach zwei hervorragenden Spielzügen mit 2:0. Treffer Nummer eins war nach grundsolidem Auftakt der Sauerländer Mike York zu verdanken, der mit seinem cleveren Pass Brent Raedeke bediente, der Weiman im Kasten des Tabellenzweiten keine Chance ließ (12.). Nicht weniger schön war nur etwas mehr als drei Minuten später Sertichs Pass auf Connolly, der den Puck unhaltbar unter die Latte hämmerte (16.).

Auch im Mitteldrittel spielten die Hausherren einfach, aber effektiv, obwohl sie den Anschlusstreffer kassierten. Erst Kopitz, dann, nur 30 Sekunden später Raymond, wanderten auf die Strafbank, Reimer nutzte die Möglichkeit zum 1:2. Es schien wie so oft. Aufgrund eigener kleiner Fehler oder unnötiger Hinausstellungen zerrten die Sauerländer den Gegner immer wieder zurück in die Partie. Diesmal aber passierte es nicht. Das lag zum einen daran, dass das Pasanen-Team auch weiterhin solide defensiv und abwartend agierte, zum anderen daran, dass es 63 Sekunden vor der Pausensirene eine der vielen Gelegenheiten nutzte, um durch Mulock den dritten Treffer nachzulegen.

Dass Pasanen im Schlussabschnitt erneut eine frühe Auszeit nehmen musste, weil sein Team zu offensiv agierte, war dem Finnen sicher nicht recht. Doch die Ansprache zeigte Wirkung, der Chefcoach brachte sein Team wieder auf Kurs, das freilich zwei Superchancen durch Jares und Wolf – beide Male landete der Puck am Pfosten, liegen ließ und noch einmal unter Druck geriet. Zur Freude der Fans letztlich aber folgenlos. - MiHei

Roosters: Lange – Brennan, Raymond; Jares, Kopitz; Gödtel, Giuliano; Orendorz, – York, Wolf, Raedeke; Sertich, Mulock, Connolly; Fischhaber, Kahle, Hommel; Foster, Macek, Frosch

Ice Tigers: Weiman – Eriksson, Weber; Printz, Schöle; Lindlbauer, Pollock; Kaufman, James; Ehliz; Reinprecht, Hussey, Reimer; Jaspers, Regier, Kröger; Rupprich, Pfäderl, Elsner

Schiedsrichter: Piechaczek (Finning), Yazdi (Neuss)

Tore: 1:0 (11:44) Raedeke (York, Sertich/5:4), 2:0 (15:16) Connolly (Sertich, Jares), 2:1 (27:07) Reimer (Reinprecht, Eriksson/5:3), 3:1 (38:57) Mulock (Giuliano, Sertich/6:5)

Zeitstrafen: Roosters: 6; Ice Tigers: 8 + 10 (Printz)

Zuschauer: 3454

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