DEL - 1:3 in Ingolstadt

Nächste Niederlage, aber neue Hoffnung für Roosters

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Der tolle Kampf der Iserlohn Roosters um Angreifer Mike York blieb auch am Sonntagabend in Ingolstadt unbelohnt.

INGOLSTADT - Nichts Neues bei den Iserlohn Roosters: Mit dem 1:3 (1:1, 0:0, 0:2) bei den Panthern in Ingolstadt setzten die Sauerländer die Negativserie in der DEL fort, bekamen aber unübersehbare Fortschritte gegenüber den vergangenen Auftritten bescheinigt.

Denn – so muss man auswärts bei den Panthern spielen, einfach und aus einer guten Deckung heraus. Die Umstellungen von Mason-Nachfolger Pasanen zeigten Wirkung, ein Konter im Schlussdrittel aber brachte die Gäste um die Siegchance. Wichtigste Erkenntnis aber: Goalie Erik Ersberg scheint nach einer hervorragenden Leistung im Sauerland „angekommen“.

Mit dem Schweden zwischen den Pfosten waren die Sauerländer als krasse Außenseiter in die Partie gegangen, nur fünf von 22 Partien hatten die Blau-Weißen in der Saturn-Arena für sich entschieden. Doch das Team arbeitete wie schon gegen Berlin mit tollem Einsatz, kämpfte um jeden Zentimeter Eis und fühlte sich insbesondere im Forechecking wohl.

Ingolstadt hatte vielleicht noch mit dem Mason-System gerechnet, kam deshalb in der Anfangsphase überhaupt nicht mit dem Spiel des IEC zurecht. Trotzdem hätten die Panther in zwei Überzahlsituationen in Führung gehen können, kassierten stattdessen allerdings per Konter das frühe 0:1 (7.) durch Macek, der nach Mulock-Schuss den Rebound über die Linie schob. Auch anschließend hatten die Roosters, die einen einfachen, unkomplizierten Aufbaupass spielten, die Partie in fast jeder Situation unter Kontrolle – nur 30 Sekunden vor Drittelende nicht. Schopper schoss von der blauen Linie, Oblinger fälschte unhaltbar für Ersberg ab.

Auch im Mitteldrittel blieben die Iserlohner stark, hielten die Partie gegen die offensiv etwas kreativeren Panther, die häufig an Ersberg scheiterten, der erstmals zeigte, warum ihn die Sauerländer verpflichtet haben, es blieb beim 1:1.

Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden, hatten beide Teams im letzten Drittels genügend. Erst zauberten die Panther in Überzahl, dann die Roosters bei zwei schnellen Angriffen mit Wolf und Sertic.

Am Ergebnis aber änderte sich nichts, bis zur 50. Spielminute. Dann erlaubte die dritte Formation der Sauerländer den Panthern einen Konter: Ersberg parierte gegen Gawalik, doch Hager nutzte den Abpraller: 2:1. Ein Empty-Net-Treffer von Turnbull 15 Sekunden vor Schluss beendete alle Gästehoffnungen. - MiHei

ERC: Pielmeier – Schopper, Hambly; Périard, Conboy; Ficenec, Köppchen; Claaßen – Hahn, Gawlik, Greilinger; Warg, Laliberte, Turnbull; Hager, Sabolic, Oblinger; Barta, Rinke-Leitans, Boucher

Roosters: Ersberg, Raymond, Teubert; Jares, Brennan; Danielsmeier, Gödtel; Orendorz – York, Raedeke, Wolf; Sertic, Mulock, Macek; Foster, Giuliano, Frosch; Fischhaber, Hommel, Kopitz

Schiedsrichter: Lenhart (Kassel), Schimm (Waldkraiburg)

Tore: 0:1 (06:55) Macek (Mulock), 1:1 (19:30) Oblinger (Sabolic, Schopper), 2:1 (49:37) Hager (Gawlik, Köppchen), 3:1 (59:45) Turnbull (Périard)

Strafminuten: ERC: 6 + 10 (Oblinger); Roosters: 10

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