Starker Auftritt der Roosters nicht belohnt

Gutes Comeback trotz Niederlage: Collin Danielsmeier.

AUGSBURG -  Ein beherzter und guter Auftritt – aber keine Punkte. Das Gastspiel der Eishockeycracks der Iserlohn Roosters verlief bei den Augsburger Panthern suboptimal. Die Sauerländer unterlagen mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1).

Augsburg erwischte den besseren Start, doch Kapitän Boyle verfehlte und scheiterte an Lange. Kurz darauf wurde es noch enger, als Giuliano (3:10) und dann Hommel (4:12) auf die Strafbank mussten. Doch mit viel Willen vor allem der noch angeschlagenen Brennan und Danielsmeier überstanden die Gäste selbst fast eine ganze Minute in doppelter Unterzahl. Doch in der Folge ließen die Iserlohner den Gastgebern zuviel Platz. Prompt führte ein Fehler im neutralen Drittel und Schäfflers Schuss zum Führungstor (11.). Ein Tor, das die Mason-Truppe wach rüttelte, die mit Mulocks Schuss (vorbei) und dem Versuch von Kapitän Wolf (Ehelechner pariert) erste Chancen im Eröffnungsdrittel verzeichnete.

Nach Wiederbeginn machte der Gast Druck: Nach Pass von York fuhr Mulock allein aufs Tor zu, ehe ihn Boyle unfair stoppte: Penalty – doch Mulock scheiterte am mit Bärenruhe zwischen den Pfosten verharrenden Ehelechner (23.). Der Fehlschuss, zudem eine Zeitstrafe wegen angeblicher Spielverzögerung, als Kopitz die Scheibe aus dem eigenen Drittel chippen wollte, aber über die Bande hob, hatte Folgen: In Unterzahl kassierten Wolf und Co. das 0:2 durch Ciernik (24.), der beim Nachstochern Glück hatte. Doch die Roosters dominierten und erarbeiteten sich Chancen, waren bemüht, dem überragenden Ehelechner die freie Sicht auf die Scheibe zu nehmen: Dreimal hatte Wolf wieder das Nachsehen im „Privatduell“ mit dem Goalie, einmal vergab Macek. Die starke Vorstellung wurde nicht belohnt. Anders der Gastgeber mit seiner großen Effizienz: Einen Ohrendorz-Fehler nutzte Werner (38.) zum 3:0 – der Spielverlauf im Mitteldrittel war auf den Kopf gestellt.

Auch im Schlussdrittel gab Iserlohn Vollgas, wurde aber für sein engagiertes Spiel nicht belohnt: Gegen Gödtel parierte wieder Ehelechner, das von Co-Trainer Jari Pasanen erhoffte Tor in den ersten fünf Minuten wollte nicht fallen, weil auch Wolf wieder das Nachsehen gegen „Panther“ Ehelechner hatte. Der wurde für die Sauerländer zum Albtraum, da er auch gegen Giuliano und Ohrendorz brillierte. Die Panther liefen nur wenige Konter, Breitkreuz und Boyle scheiterten, auf der Gegenseite durfte der Gast doch noch jubeln, als Ehelechner einen Ohrendorz-Schuss abprallen ließ und Macek zur Stelle war – das Ehrentor, das freilich Breitkreuz mit dem Endstand beantwortete. - rm/jig

Augsburger Panther: Ehelechner – Boyle, Brown; Forrest, Kindl; Seifert, Reiß – Trevelyan, MacArthur, Bayda; Ciernik, Conolly, Morrison; Breitkreuz, Schäffler, Uvira; Werner, Roloff, Morrison

Roosters: Lange – Brennan, Danielsmeier; Jares, Gödtel; Raymond, Orendorz – Giuliano, Foster, Frosch; Wolf, Sertich, Mulock; Macek, York; Kopitz, Fischhaber, Hommel

Schiedsrichter: Aicher/Pichaczek (Rosenheim/Finning)

Tore: 1:0 (10:29) Schäffler (Uvira), 2:0 (23.:9) Ciernik (5-4, Conolly, Forrest), 3:0 (37:07) Werner, 3:1 (54.04) Macek (Ohrendorz), 4:1 (57.46) Breitkreuz (

Strafminuten: Panther 8 – Roosters 12 plus 10-Minuten Diszi gegen Brennan

Zuschauer: 4279

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