Tischtennis

Der TTC Altena und das Warten auf den Restspielplan

Tischtennis-Spieler beim Aufschlag
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Noch drei Heimspiele: Tobias Slanina (TTC Altena).

Bis zum Jahresende geht auch in der Tischtennis-Regionalliga nichts mehr - wie es danach weitergeht, ist bis jetzt offen. Der Restspielplan ist noch nicht veröffentlicht.

Kreisgebiet – Die Planung von Sportveranstaltungen im Allgemeinen und die Saisonplanung für den Mannschaftssport im Besonderen ist in Corona-Zeiten fraglos eine äußerst schwierige Angelegenheit. Fast schon entschuldigend wirkte daher der letzte Absatz des Rundschreibens Nr. 2 des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV), das der Vorsitzende des Ausschusses für Erwachsenensport, Werner Almesberger aus Oberhausen, am Wochenende an die Vereine verschickte.

In diesem letzten Abschnitt ging es um die Regionalliga West der Herren und die NRW-Oberligen. Zum Zeitpunkt, als Almesberger das Schreiben verfasste, hatte der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) den Beschluss, die Saisonunterbrechung auch auf den Dezember auszuweiten (wir berichteten) noch nicht gefasst.

„Sie haben es sicher bemerkt: Dieser Abschnitt wimmelt von Vermutungen und Andeutungen. Leider können wir mangels Beschlussfassung nichts Verbindliches veröffentlichen. Wir empfehlen dringend, die Verlautbarungen des DTTB in den nächsten Tagen zu beachten. Sicher werden sich auch die Spielleiter noch einmal an die Vereine wenden. Wenigstens das ist sicher...“ schrieb Almesberger und fügte noch ein lächelndes Smiley hinzu.

Der TTC Altena und das Warten auf den Restspielplan

Was im Rundschreiben noch „aller Wahrscheinlichkeit nach“ und „wir gehen davon aus“ hieß, ist seit Wochenbeginn und dem Beschluss des DTTB-Präsidiums immerhin Fakt. Frühestens im Januar kann die Saison im Nicht-Kontaktsport Tischtennis in der Regionaliga West fortgesetzt werden. Zuvor sind der TTC Altena und die übrigen Vereine angehalten, vom 16. bis 22. Dezember ihre Teammeldung für die Mannschaftskämpfe ab dem 1. Januar abzugeben. Auf der Basis von erst drei absolvierten Spielen, wie im Fall der Altenaer, ergeben sich da kaum Anhaltspunkte, Veränderungen vorzunehmen.

Wann aber nun konkret die restlichen sieben Spiele der Burgstädter zur Austragung kommen, ist noch ungewiss. Immerhin: Werner Almesberger hat angekündigt, „das Prozedere im Hinblick auf die Neuterminierung der noch ausstehenden Mannschaftskämpfe der Vorrunde bis 30. April“ bis Freitag, 4. Dezember, zu erläutern. Im WTTV-Rundschreiben war noch die Rede davon, die „Restspielpläne etwa Mitte Dezember“ zu veröffentlichen. Möglicherweise geht es also doch schneller.

Heimrecht der Vorrunde soll erhalten bleiben

Das Heimrecht der Vorrunde soll erhalten bleiben, so dass die Altenaer noch dreimal – gegen die TG Obertshausen, den 1. FC Köln II und die TG Neuss – an eigenen Tischen spielen werden, vorzugsweise an bereits gebuchten Sonntagen in der Sauerlandhalle. Insgesamt hätten sie dann viermal daheim und sechsmal auswärts gespielt – ein leichtes Missverhältnis, aber wohl nicht mehr zu ändern. Kurzfristige Absetzungen oder Verlegungen von Spielen bleiben zulässig. Möglicherweise endet die Saison dadurch erst im Mai.

Sollte es gelingen, die einfache Runde zum Abschluss zu bringen, erfolgt die Tabellenwertung mitsamt der jeweiligen Auf- und Abstiegsregelungen gemäß der Wettspielordnung. Wird die Saison abgebrochen, muss mindestens die Hälfte der einfachen Runde (also fünf Spiele) absolviert sein, um eine Abschlusstabelle erstellen zu können.

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