"B.Z." vermeldet Wechsel als perfekt

Petersen vor Rückkehr in den Kader - und dem Wechsel nach Berlin

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Beim 5:1 gegen München vor einer Woche jubelten die Roosters. Am Sonntag sind die „Bullen“ erneut zu Gast.

[Update 14.40 Uhr] Iserlohn - Wer steht auf dem Eis, wer nicht? Beim Abschlusstraining am Donnerstag gab es einige positive Überraschungen. Denn die Iserlohn Roosters werden beim Auswärtsspiel am Freitag in Schwenningen (19.30 Uhr) doch mit vier kompletten Sturmformationen und sechs Verteidigern auflaufen. Aufregung gibt es indes um Nick Petersen, dessen Wechsel nach Berlin offenbar perfekt ist.

„Nick Petersen und Cody Sylvester haben mittrainiert. Jetzt kommt es im Detail darauf an, ob sich irgendwann bis zum Spiel die Symptome noch einmal zeigen“, sagt Cheftrainer Jari Pasanen.

Insbesondere bei Petersen hoffen alle Beteiligten, dass das nicht der Fall sein wird. „Ich fühle mich natürlich nicht vollkommen okay, das geht aber auch nicht nach so langer Trainingspause. Wir werden das Knie noch einmal besonders tapen, dann wird das schon gelingen“, so der Kanadier, der aktuell in Berlin und damit auch indirekt im Sauerland für Schlagzeilen sorgt: Die Berliner Zeitung (B.Z.) vermeldete online den Wechsel Petersens zu den Eisbären zur neuen Saison, was natürlich auch in sozialen Netzwerken zum Thema wurde.

Aber zurück zum Wochenend-Programm: Cody Sylvester betont, dass sein Kopf vollkommen okay sei, gerade bei Gehirnerschütterungen können die Probleme auch mit Zeitverzug zurückkehren.

Dieter Orendorz’ Bluterguss ist deutlich abgeklungen, allerdings sorgt eine Stelle nahe eines Schleimbeutels noch immer für große Probleme. „Ich habe immer noch große Schmerzen, schon eine ganz einfache Berührung tut weh. Wir wollen da kein Risiko eingehen.“ Operiert werden muss Orendorz definitiv nicht. Eine Rückkehr unmittelbar nach Weihnachten scheint nicht ausgeschlossen. Das könnte mit ganz viel Glück auch für Louie Caporusso gelten.

Abschließend diagnostiziert wurde die Knieverletzung von Chris Connolly, den es deutlich härter erwischt hat. Mindestens vier bis sechs Wochen wird er fehlen, also nicht vor Anfang Februar wieder am Spielbetrieb teilnehmen können.

Unterschiedliche Meinungen gibt es im Hinblick auf die Entstehung der Connolly-Verletzung. Die einen sprechen von einem unfairen Check, die Liga aber hat in dieser Woche keine weiteren Strafen ausgesprochen. „Der Check war meiner Meinung nach in Ordnung, allerdings kam er zu spät. Chris hat ihn kommen sehen, hat aber nicht damit gerechnet, dass der Check zu Ende gefahren wird. Das Spiel selbst hatte sich nämlich bereits verlagert. Deshalb hätte man definitiv eine Spieldauer aussprechen können“, so der Chefcoach.

Pasanens Blick richtet sich nun auf den Beginn der harten Weihnachtszeit mit zehn Spielen innerhalb der nächsten 24 Tage. Heute in Schwenningen, das mittlerweile ein vergleichbares System wie die Roosters spielt, wird Chet Pickard im Tor stehen. Schwenningen verlor elf seiner letzten 13 Spiele,

Am Sonntag (16.30 Uhr) gastiert erneut Red Bull München am Seilersee. Nach der 1:5-Schlappe am Seilersee am Freitag vergangener Woche bezwangen die Bayern die „Schwergewichte“ Berlin und Mannheim.

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