Iserlohn Roosters unterliegen auch in Straubing

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Nach dem 3:5 gegen Ingolstadt hatten die Roosters um Brooks Macek (rechts) auch in Straubing das Nachsehen.

Straubing - In Niederbayern kassierten die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am ersten Adventssonntag eine unnötige 2:3 (1:1, 0:0, 1:1, 0:1)-Niederlage in der Verlängerung gegen den Tabellenletzten aus Straubing. Es war die dritte unnötige Pleite in Folge, die insgesamt vierte in Serie.

Mucksmäuschen still war es am Pulverturm. Drittel eins startete für die Gastgeber trotz des Siegs in Hamburg ohne Unterstützung des Publikums und zahlreiche Leistungsträger wie Meunier oder Germyn. Die Roosters dagegen mussten nur auf Jeff Giuliano verzichten, der angeschlagene Whitmore war dabei.

Mit unveränderten Reihen hatte Coach Jari Pasanen seine Jungs ins Match geschickt und ihnen als erstes Ziel mit auf den Weg gegeben, gegen die Niederbayern in den ersten zehn Minuten die „Null“ zu sichern. Das gelang dem IEC. Macek von York, Whitmore und Foster hatten die ersten Gelegenheiten, wagten sich immer öfter nach vorn und kassierten prompt das 0:1 durch Ex-Rooster Gödtel. Doch die Sauerländer fanden vom anschließenden Mittelbully weg die ganz schnelle Antwort. Button brachte den Puck zu Petersen, der sich gegen zwei durchsetzte und gegen Straubings Goalie Bacashihua zum 1:1-Ausgleich traf, sieben Sekunden waren seit dem Führungstreffer vergangen.

Der Mittelabschnitt bescherte auf beiden Seiten wenig attraktives Hockey. Kleinere und größere Unkonzentriertheiten und der unbedingte Wille ein Tor zu erzielen, brachte insbesondere die Roosters selbst aus dem Konzept. Immer wieder gelang es den Tigers die Schüsse der Iserlohner zu blocken. Trotzdem waren die Sauerländer gut genug Chancen zu generieren, je länger das Drittel aber dauerte, umso mehr gelang das auch den hart arbeitenden Bayern.

Eine frühe Strafe gegen Petersen in den letzten zwanzig Minuten zwang die Roosters in Unterzahl – und auch in Rückstand. Sandro Schönbergers Schuss, einer von vielen in der zwei Minuten dauernden Druckphase, schlug unhaltbar unter der Latte ein (44.).

Wie wachgerüttelt vom 1:2, erhöhten die Iserlohner jetzt den Druck und wurden drei Minuten vor dem Ende belohnt. Erneut machten die Sauerländer Druck vor dem Kasten van Bacashihua und plötzlich ist der Puck im Tor – per Videobeweis entschieden die Unparteiischen auf 2:2 durch Petersen. In der Verlängerung erarbeiten sich die Sauerländer erneut Gelegenheiten, liefen aber in einen Konter und kassierten nach 2:54 Minuten das 2:3. - Von Mirko Heintz

Tigers: Bacashihua – Sturm, Ondruschka, Gödtel, Canzanello; Kramer, Osterloh – Reed, Röthke, Down; Gomes, Stewart, Dechamps; Wörle, Schönberger, Brandt; Loibl, Dotzler

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Button, Lavallée; Jares, Teubert; Orendorz – York, Dupont, Macek; Raedeke, Friedrich, Petersen; Foster, Connolly, Whitmore; Bassen, Wruck, Blank

Schiedsrichter: Piechaczek (Finning), Yatzdi (Neuss)

Tore: 1:0 (11:40) Gödtel (Deschamps, Canzanello), 1:1 (11:47) Petersen (Button), 2:1 (43:41) Schönberger (Sturm, Osterloh/5:4), 2:2 (57:04) Petersen, 3:2 (62:54) Gomes (Ondruschka, Deschamps)

Strafen: Tigers: 8 + 10 (Dotzler); Roosters: 10

Zuschauer: 4 199

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