Roosters treffen auf Hamburg und Wolfsburg

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Unnachgiebig: Verteidiger Michel Périard (links) und die Iserlohn Roosters schossen Schwenningen am vergangenen Sonntag mit 6:2 aus der Eissporthalle am Seilersee.

Iserlohn - Aktuell belegen die Iserlohn Roosters mit zwölf Punkten Platz sieben in der Tabelle der Deutschen Eishockey Liga (DEL). An diesem Wochenende warten mit den Hamburg Freezers und den Grizzlys Wolfsburg aber bereits die nächsten schweren Aufgaben auf die Sauerländer – zwei Teams, die sich im Klassement im unmittelbaren Umfeld des IEC bewegen.

Nach einigen verletzungsbedingten Schwierigkeiten zu Beginn der Saison sind die Hamburg Freezers, die am Freitag (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) das DEL-Wochenende der Roosters eröffnen, zuletzt wieder besser ins Rollen gekommen. Deutlich wurde dies auch beim 3:0-Erfolg über die Eisbären Berlin um Ex-Bundestrainer Uwe Krupp am vergangenen Sonntag. „Hamburg spielt wie immer sehr druckvoll und aggressiv. Dass Marty Sertich in der vierten Reihe spielt, zeigt, wie ausgeglichen der Kader besetzt ist. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, hat Iserlohns Cheftrainer Jari Pasanen den Blick für einen seiner ehemaligen Schützlinge im Team der Hanseaten nicht verloren. Von seiner Mannschaft verlangt der Finne, dass sie die Scheibe laufen lässt und läuferisch dem Gegner Paroli bietet. „Beide Mannschaften haben taktische Ähnlichkeiten. Es gibt keine Geheimnisse“, glaubt Pasanen.

Ungewiss ist allerdings, ob die angeschlagenen Jason Jaspers und Chad Bassen zu hundert Prozent fit sein werden. Sollte dies der Fall sein, will der Coach gegen die aktuell neuntplatzierten Norddeutschen in der gleichen Besetzung wie gegen Schwenningen an den Start gehen. Dazu zählt auch eine Umstellung, die der Finne bereits bei der unglücklichen 2:3-Niederlage beim Liga-Schwergewicht aus München am Freitag vergangener Woche vornahm und die bereits am Sonntag erstmals Früchte trug: Marko Friedrich und Dylan Wruck tauschten die Reihen.

Eine Maßnahme, von der auch die Mitspieler profitierten. „Marko hat eine gewisse Gradlinigkeit in die Sturmformation gebracht und davon haben Petersen und York, jeder mit einem Treffer, profitiert. Das gilt auch für den Sturm von Cody Sylvester und Brad Ross. Vor allem freut es mich für Brad, dass er zwei Treffer erzielen konnte“, kommentiert Pasanen den jüngsten Auftritt des gegen Schwenningen äußerst auffälligen Ross. Der IEC-Coach hofft darauf, dass auch gegen Hamburg in der Eissporthalle am Seilersee diese Rechnung aufgeht. Im Tor wird gegen die Freezers erneut Mathias Lange stehen, nachdem in München Chet Pickard eine Bewährungschance im Iserlohner Kasten erhalten hatte.

Am Sonntag steht für die Roosters schließlich der Trip zum aktuellen Rangsechsten nach Wolfsburg auf dem Programm. Die Niedersachsen mussten sich zuletzt den Kölner Haien mit 2:3 geschlagen geben, fingen sich gegen die Domstädter zwei Gegentreffer erst im Schlussabschnitt – und das jeweils im Kölner Powerplay. Das Überzahlspiel könnte also auch für die Iserlohner eine mögliche Option sein, die Grizzlys zu überwinden.

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