Schmeichelhafter Heimerfolg

Roosters feiern glücklichen Sieg nach Penaltys

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Jede Menge Arbeit für Mathias Lange: Der Roosters-Goalie (links) hielt sein Team gegen Ingolstadt im Spiel.

Iserlohn - Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) waren am Sonntag gegen den ERC Ingolstadt mit dem Glück im Bunde – und mit ihrem Torhüter Mathias Lange. Denn der Österreicher hielt die Sauerländer mit etlichen Paraden im Spiel und ermöglichte somit den letztlich etwas schmeichelhaften 2:1 (1:0, 0:1, 0:0)-Erfolg nach Penaltyschießen.

Die Iserlohner lieferten in der Eissporthalle am Seilersee gegen den Vize-Meister der vergangenen Saison eines ihrer schlechtesten Heimspiele dieser Serie ab. In der Anfangsphase besaß die Truppe von IEC-Cheftrainer Jari Pasanen aber immerhin noch eine gute Gelegenheit durch Nick Petersen, der nach Pass von Teamkapitän Mike York jedoch neben den Kasten von Ingolstadts Schlussmann Timo Pielmeier schoss (6.). Auch wenn die Roosters durch Jason Jaspers im weiteren Verlauf nach Vorlage von Petersen und Chad Bassen mit 1:0 (14.) in Führung gingen, blieben die Sauerländer wie auch die Partie insgesamt den 4 967 Zuschauern einiges schuldig.

Vor allem im zweiten Drittel drehten die Gäste aus Bayern so richtig auf. Die beste Möglichkeit gehörte John Laliberte, doch auch ansonsten konnte sich Iserlohn aus der Umklammerung des ERC nur selten lösen. Goalie Lange erwies sich einmal mehr als Rückhalt. Beim 1:1-Ausgleich durch Brian Lebler (27.) war aber auch er machtlos. Entlastung nach vorn war selten. Louie Caporusso lief bei einem Konter allein auf das Ingolstädter Tor zu, scheiterte dann aber am gut reagierenden Pielmeier (34.). Die Gäste waren über die gesamte Spielzeit hinweg das aktivere, vor dem gegnerischen Gehäuse zwingendere, spritzigere Team. Die Iserlohner hingegen machten sich durch schwaches Passspiel selbst das Leben schwer.

Kaum Torgefahr im Schlussabschnitt

Trotzdem gingen sie mit dem 1:1-Unentschieden in den Schlussabschnitt, in dem beide Mannschaften jedoch kaum Torgefahr entwickelten. Immerhin gelang es dem IEC, den Ingolstädter Druck etwas abzubauen und das Duell insofern wieder offener zu gestalten. Die anschließende Verlängerung war von zahllosen Unterbrechungen und Diskussionen gekennzeichnet: Die Roosters kassierten allein in diesen fünf Minuten acht Strafzeiten.

Weil die Chancen für ein weiteres Tor unter diesen Chancen denkbar schlecht standen, musste die Entscheidung im Penaltyschießen fallen. Dort krönte Lange seine starke Vorstellung, indem er einen Ingolstädter Versuch parierte, Hamill und Petersen hingegen erfolgreich zum IEC-Sieg abschlossen.

Roosters: Lange – Côté, Périard, Hamill, Petersen, Caporusso, Connolly, Shevyrin, Jaspers, Macek, Lavallée, Sylvester, Teubert, Blank, Button, Bassen, Orendorz, Friedrich, York, Ross

Ingolstadt: Ti. Pielmeier – McNeill, Wagner, Lebler, Buck, Schopper, Davidek, Friesen, Laliberte, Taticek, Irmen, B. Barta, Kohl, Greilinger, Ross, Th. Pielmeier, Köppchen, Kubalik, McMillan, A. Barta

Schiedsrichter: Aicher (Aising), Piechaczek (Geretsried)

Tore: 1:0 (13:25) Jaspers (Petersen, Bassen), 1:1 (26:42) Lebler (Kubalik, Ross)

PS: Buck (an TW), Hamill (1:0), Taticek (an TW), Petersen (2:0)

Strafen: Roosters 22; Ingolstadt 14

Zuschauer: 4 967

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