Ab 19.30 Uhr am Seilersee

Playoff-Heimsieg gegen München oder Saisonende

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Nur ein Sieg zählt, wenn die Roosters am Mittwochabend Abend ab 19.30 Uhr Red Bull München empfangen.

Iserlohn - Jari Pasanen hasst es zu warten. Der Trainer der Iserlohn Roosters fiebert dem zweiten Pre-Playoff-Spiel gegen Red Bull München (heute, Mittwoch, 19.30 Uhr, Seilersee) entgegen. „Do or die“, lautet die Ansage ans Team. Nehmt die Hürde München oder geht in den Sommerurlaub.

Von Mirko Heintz

Anders mag der Chefcoach die Ausgangssituation nicht beschreiben: „Übermäßiger Druck lastet nicht auf uns, ich glaube sogar, dass die Münchener mehr zu verlieren haben als wir. Aber wir haben natürlich insbesondere den Anspruch, unseren Fans ein weiteres tolles Spiel, im Idealfall mit einem besonderen Ende zu bescheren.“

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Zweifel, dass seine Mannschaft Spiel drei am Freitagabend in München erreichen wird, hat Roosters-Manager Karsten Mende er nicht. „Wir werden als starkes Team gemeinsam einen Weg zum Sieg finden.“

Vollkommen klar ist, dass die Roosters dafür einen besseren Spielauftakt erleben müssen als am Sonntag in München. Das gilt für die eigenen Beine, die nicht die erhoffte Geschwindigkeit aufs Eis gebracht haben, und es gilt insbesondere auch für den Faktor Glück.

„Wir haben im letzten Drittel gegen die Redbulls gezeigt, wie wir die Mannschaft attackieren müssen, wie wir sie unter Druck setzen müssen – diese Erfahrung gilt es, in unser System einfließen zu lassen“, unterstreicht Collin Danielsmeier, der als defensiver Mittelstürmer in der vierten Reihe nicht nur wegen seines Treffers einen hervorragenden Job gemacht hat.

Heute wird er sich an einen neuen Reihenkollegen gewöhnen dürfen, denn Jari Pasanen reagiert auf die anhaltend durchwachsenen Leistungen von Tyson Mulock und steckt den Neu-Wolfsburger in die vierte Formation. Seinen Platz in der ersten Sturmreihe nimmt Brent Raedeke ein, der mit seinem körperlichen Spiel Freiräume für Sertich und Wolf schaffen soll.

Der Blick gen Süden:

So berichtet unsere Partnerzeitug Merkur in München

In der zweiten Reihe steht Brodie Dupont, der schon öfter an der Seite von Connolly und dem am Sonntag überragenden Youngster Brooks Macek eine hervorragende Leistung abgerufen hat. Wenig überraschend auch die Tatsache, dass Frosch an der Seite von Giuliano und Foster zum Einsatz kommt, hat der Deutsch-Tscheche doch zuletzt immer wieder mit seinen technischen Möglichkeiten Eiszeiten bekommen, nachdem er Spiele als Zuschauer auf der Bank begonnen hat. Christian Hommel ist 13. Stürmer, Simon Fischhaber muss auf die Tribüne.

Und im Tor: Da ziert sich Pasanen, die Katze aus dem Sack zu lassen. Er könnte wechseln, könnte Lange, der im kommenden Jahr eine ganz andere Rolle bei den Roosters übernehmen soll, zwischen die Pfosten stellen, es wäre aber eine Überraschung.

Der Finne vertraut auf seinen schwedischen Torhüter Erik Ersberg, der in München trotz unglücklicher Momente keinen Fehler gemacht hat, und hofft darauf, von ihm die Leistungsexplosion zu bekommen, die es braucht, um gegen München als Sieger vom Eis zu gehen.

Das Hinspiel im Video bei laola-TV:

EHC München - Iserlohn Roosters 5:3

So können Sie live dabei sein

Die Partie war in kurzer Zeit ausverkauft, es gab nur noch einige wenige Ticket-Rückläufer aus München. Trotzdem kann man mitfiebern: Radio MK berichtet ab 18 Uhr vom zweiten Spiel der Pre-Playoff-Serie, ServusTV überträgt im Rahmen einer Konferenzschaltung live vom Seilersee und auch vom Parallel-Spiel ERC Ingolstadt - Eisbären Berlin. Hier führen die Hauptstädter nach einem 1:0-Sieg am Montag in der Serie mit 1:0, können also mit einem zweiten Sieg ins Viertelfinale einziehen.

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