DEL-Playoffs

3:4! Roosters verlieren erstes Duell in Ingolstadt

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Enges Duell in Oberbayern: Brooks Macek (rechts) und die Iserlohn Roosters unterlagen im ersten Viertelfinalspiel der DEL-Playoffs knapp mit 3:4.

Ingolstadt - Knappe Niederlage für die Iserlohn Roosters: Im ersten Viertelfinal-Spiel der „Best of seven“-Serie in den Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) unterlagen die Sauerländer am Mittwochabend beim amtierenden Deutschen Meister ERC Ingolstadt mit 3:4 (1:2, 1:2, 1:0).

Der 1:2-Rückstand nach zwanzig Minuten – aus Roosters-Sicht ein Zwischenergebnis, mit dem die Mannschaft und die rund 300 mitgereisten Fans vom Seilersee leben konnten. Nervös starteten beide Teams nach zehn Tagen Pause. Colten Teuberts Passversuch aus der eigenen Zone landete auf der Tribüne – Strafe wegen Spielverzögerung. Ross fand die Lücke, schob die Scheibe zum 1:0 ein (3.).

Der IEC reagierte nicht geschockt. Brent Raedeke erzwang ein Schopper-Foul und damit das erste Powerplay der Sauerländer. Das endete nur 23 Sekunden später mit blau-weißem Jubel und dem ersten 1:1-Ausgleich durch Whitmore. herausragend von Petersen in Szene gesetzt. Der Ausgleichstreffer wirkte wie ein Weckruf für den ERC. Angriff auf Angriff folgte auf den Kasten von Mathias Lange, belohnt mit dem verdienten 2:1, erneut durch Ross, der einen Kohl-Schlagschuss von der blauen Linie unhaltbar abfälschte (19.).

In Drittel zwei starteten die Iserlohner deutlich konzentrierter in der Defensive, waren beweglicher. Ingolstadt wirkte dagegen schläfriger, auch beim 2:2-Ausgleich durch Whitmore (25.).

Dass es trotz der Spielentwicklung und des Ausgleichstreffers nach 40 Minuten 4:2 für die Gastgeber stand, war zunächst einem Sullivan-Fehler geschuldet. Ross fing den zu risikoreichen Pass ab und setzte Brooks ein, der zum 2:3 aus Iserlohner Sicht vollstreckte (28.). Als Lavallée die Roosters-Strafminuten fünf und sechs verbüßte, brachte Taticek Hager ins Spiel, der per Rebound auf 4:2 erhöhte.

Die Ergebnisverwaltung des ERC mit gelegentlichen Kontern machte es den Roosters zu Beginn des Schlussdrittels schwer, zu hochkarätigen Chancen zu kommen. Sechs Minuten vor dem Ende scheiterte Bassen mit einem Alleingang an Pielmeier, anschließend erhöhte das Team vom Seilersee den Druck. Macek verbuchte 94 Sekunden vor Schluss den Anschlusstreffer in doppelter Überzahl, zum Ausgleich aber reicht es nicht mehr. Nach Spiel eins liegen die Sauerländer in der Serie mit 0:1 hinten. - Von Mirko Heintz

ERC: Pielmeier – Köppchen, Picard; Friesen, Schopper; Kohl, Brocklehurst; Krinthaler – Buck, Taticek, MacMurchy; Hahn, Laliberte, Greilinger; Ross, Boucher, Brooks; Hager, Gawlik, Szwez

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Jares, Lavallée; Orendorz, Teubert – Raedeke, Wruck, Macek; York, Dupont, Petersen; Bassen, Connolly, Blank; Foster, Button, Whitmore

Schiedsrichter: Piechaczek (Landsberg), Aumüller (Planegg-Würmtal)

Tore: 1:0 (02:55) Ross (Hahn, Brocklehurst/5:4); 1:1 (07:34) Whitmore (Liwing, Petersen/5:4), 2:1 (18:47) Ross (Kohl), 2:2 (24:49) Whitmore (Connolly), 3:2 (27:00) Brooks (Ross), 4:2 (38:47) Hager (Taticek/5:4), 4:3 (58:26) Foster (6:4)

Strafen: ERC: 8; Roosters: 8

Zuschauer: 3 922

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