DEL-Playoffs

Roosters verlieren 1:3 und Goalie Lange

+
Trotz einer kämpferisch überzeugenden Vorstellung unterlagen die Roosters in der Fremde abermals.

Ingolstadt -  Ohne den leicht angeschlagenen Nick Petersen, dafür mit Brodie Dupont in Reihe eins, an der Seite von York und Wruck, müssen sich die Iserlohn Roosters beim ERC Ingolstadt im dritten Viertelfinalspiel der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit 1:3 (0:0, 1:0, 0:3) geschlagen geben. Schlimmer als die Niederlage aber könnte eine mögliche Verletzung von Mathias Lange sein.

Der Iserlohner Torwart blieb nach dem zweiten Gegentreffer auf dem Eis liegen und musste ausgetauscht werden.

Abschnitt eins war das beste erste Drittel der Sauerländer in der gesamten Serie. Allerdings boten beide Teams den Zuschauern in der Saturn-Arena Playoff-Hockey auf hohem Niveau präsentierten. Die Roosters fanden besser ins Match, bevor der ERC die erste ganz gefährliche Chance von Buck hatte. Anschließend blieb das Match ausgeglichen. Die besten Gelegenheiten der Sauerländer hatten Whitmore (6.), Raedeke allein vor dem gegnerischen Tor und Dupont mit Wruck und Sullivan (16.).

Auch die erste Unterzahl im Match überstand der IEC zum Drittelende ohne große Probleme. Einerseits schafften es die Gastgeber im gesamten zweiten Drittel nicht ihr druckvolles Forechecking aufs Eis zu bringen, andererseits leitete sich der amtierende Meister im zweiten Überzahlspiel dank eines klugen Forechecks von Bassen, einer schnellen Scheibenübernahme inklusive Pass von Teubert und einem grandiosen Konter von Macek den verdienten Führungstreffer zum 1:0 (23.). Die Roosters entwickelten sich mehr und mehr zur druckvollen Mannschaft, hätten durch Raedeke und York ein oder sogar zwei weitere Tore verbuchen können.

ERC:  Pielmeier – Köppchen, Picard; Frieen, Schopper; Kohl, Brocklehurst; Kronthaler – Ross, Boucher, Brooks; Buck, Taticek, MacMurchy; Hahn, Laliberte, Greilinger; Hager, Gawlik, Davidek

Roosters: Lange (ab 49:10 Dshunussow) – Jares, Teubert; Sullivan, Liwing; Button Lavallée; Orendorz – York, Wruck, Petersen; Raedeke, Sylvester, Macek; Foster, Friedrich, Whitmore; Basen, Connolly, Blank

Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken), Rohatsch (Kempten)

Tore: 0:1 (22:46) Macek (4:5), 1:1 (43:17) Taticek (Buck, Köppchen), 2:1 (47:46) Laliberte (Köppchen, Greilinger), 3:1 (59:39) Laliberte (EN)

Strafen: ERC: 10; Roosters: 10 + 10 (Dupont)

Zuschauer: 4 817 (darunter 400 Iserlohner)

Mit einem knappen Vorsprung ging es für den IEC in den Schlussabschnitt, der sich allerdings früh in nichts auflöste. Nach einem Schuss aufs Tor von Lange kam der Puck von der Bande zurück, Taticek trifft zum 1:1 (44.). Anschließend wurden die Sauerländer ungeduldiger, drängen offensiv ein wenig zu sehr in Richtung des Ingolstädter Tors.

Die Folge: Zwei, drei Panther-Konter und ein Zuordnungsfehler knapp 13 Minuten vor Schluss, den Laliberte zum 2:1 nutzt. In der gleichen Situation blieb Lange auf dem Eis liegen, musste zwei Minuten später gegen Dshunussow ausgetauscht werden. Der überstand mit seinem Team zunächst eine 3:5-Unterzahl erfolgreich. Whitmore und Raedeke vergaben dicke Gelegenheiten zum erneuten Ausgleich. 1:36 Minuten vor dem Ende ging Dshunussow vom Eis, Laliberte nutzte 21 Sekunden vor Ende die Chance zum 3:1 ins leere Tor. - von Mirko Heintz

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare