DEL-Playoffs

DEL-Playoffs: Erstes Heimspiel gegen Ingolstadt

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Nach dem 3:4 im ersten Spiel folgt für die Roosters heute das erste Heimspiel der Viertelfinal-Playoffs.

Iserlohn - Morgens um fünf war Spiel eins beendet, kämpfte sich eine enttäuschte und frustrierte Mannschaft der Iserlohn Roosters nach der 3:4-Niederlage von Ingolstadt im ersten Viertelfinalspiel der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ins Bett. Schon am Freitagabend (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) steht Spiel zwei der Serie an.

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Cheftrainer Jari Pasanen fand auf dem Heimweg gar keinen Schlaf, beschrieb Seite um Seite mit seiner Detailanalyse des ersten Spiels. Dass, was er nicht sagt, vielleicht denkt, blieb auch den rund 300 Iserlohner Beobachtern in Ingolstadt, nicht verborgen.

Einige Spieler, darunter Brodie Dupont, zu Beginn Colten Teubert oder Alex Foster, riefen aus unterschiedlichen Gründen nicht ihre normale Form ab. „Ich bin mir nicht sicher, ob es an der Nervosität lag, an der Überraschung, wie hart die Ingolstädter insbesondere zu Beginn der Partie zu Werke gegangen sind, oder ob sie einfach Zeit brauchten, um nach zehn Tagen Pause ins Match zu finden“, so der Finne.

Das Spiel im Netz

Das zweite Playoff-Spiel der Iserlohn Roosters wird als Livestream auf LaOla1.TV und ServusTV  übertragen. Zudem gibt es eine Live-Berichterstattung bei Radio MK sowie einen Liveticker der DEL.

Tags drauf, nachmittags, nach dem eigentlich nicht geplanten Eistraining, kann sich Pasanen manches beantworten. So wird Dupont am Freitag angeschlagen nicht spielen. Details bleiben unter Verschluss. Teubert wirkt im Training deutlich fokussierter, sein in dieser Woche geborenes Baby und zwei Tage ohne Eis unter den Kufen sind für anfängliche Schwächen Erklärung genug. „Alex wollte einfach zu viel, er wollte es sich und uns beweisen, dass er uns helfen kann. Insgesamt muss vielleicht auch der Trainer sich fragen, ob er noch besser beim Kanalisieren werden muss.“

Wären Pasanen und sein Assistent Jamie Bartman nicht gewesen, niemand weiß, ob der IEC nach 30 bis 35 Minuten überhaupt Kurs aufgenommen hätte. Playoffs haben allerdings auch den enormen Vorteil, dass schnell das nächste Spiel vor der Tür steht, wenig Zeit zum Nachdenken bleibt.

Schon am Freitag um 19.30 Uhr beginnt Spiel zwei der Serie – und das wird unter grundsätzlich anderen Vorzeichen stattfinden als das erste Aufeinandertreffen in Ingolstadt. War die Saturn-Arena mit knapp 4000 Zuschauern, darunter 300 Iserlohnern, nicht einmal ausverkauft, fehlte die Playoff-Euphorie.

„Das stimmt, wenn ich mich ans letzte Jahr hier in Iserlohn erinnere, dann war das eine ganz andere Form des Erlebnisses auch für uns Spieler“, sagt Brant Raedeke. „Unser Publikum wird unser erstes Playoff-Spiel ganz anders zelebrieren und diese Halle in ein Tollhaus verwandeln“, ergänzt Collin Danielsmeier.

Definitiv in den Kader zurückkehren wird Nachwuchsspieler Marko Friedrich. Der Youngster hat seine Bänderverletzung auskuriert, ohne Schmerzen trainiert und wird Brodie Dupont ersetzen, der ein Spiel aussetzen muss. Friedrich freut sich auf sein erstes Playoff-Match am Seilersee, hat viel von der Stimmung gehört. „Die größte Herausforderung ist, ruhig zu bleiben und sich darauf zu konzentrieren, was unsere Taktik vorgibt.“ - Von Mirko Heintz

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