Roosters verlängern Vertrag mit Friedrich bis 2020

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Chet Pickard musste nach einigen unglücklichen Szenen in München das Iserlohner Tor für Mathias Lange räumen.

Iserlohn - Es war am Freitagmorgen um 4.55 Uhr als der Mannschaftsbus der Iserlohn Roosters auf die Seeuferstraße einbog. Die Stimmung: Getrübt. Wieder einmal war es der Mannschaft bei der 1:6-Niederlage in München am Donnerstagabend nicht gelungen, eine konstant gute Leistung zu bringen.

Dabei hatten sich Blaine Down & Co. so viel vorgenommen. Schon in den letzten Besprechungen vor der Partie beim amtierenden Deutschen Meister und Tabellenführer hatte sich das Team eingeschworen. Diesmal aber wurde vor allem die Torhüterleistung zum Problem. Nicht, dass Chet Pickard schlecht gehalten hätte, aber an allen drei Gegentreffern bis zur 32. Minute war er nicht schuldlos. Insgesamt ist die Fangquote der Keeper nicht so hervorragend wie in den vergangenen Jahren. Auch deshalb sind die Sauerländer auf den letzten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zurückgefallen. 

Cheftrainer Jari Pasanen will das nicht kommentieren, erwähnte allerdings, dass die Verteidigungsleistung des gesamten Teams und die Leistung der Torhüter nicht gut genug gewesen wären, um in München zu punkten. Dass die Roosters in München verlieren könnten, war sicherlich allen bewusst. Dass es einmal mehr so deutlich werden würde, war überraschend. 

Dennoch bleiben auch positive Erkenntnisse: Erstmals seit Wochen erarbeiteten sich die Roosters wieder Kontergelegenheiten, die zumindest einmal auch in Zählbares mündeten. Auch das Engagement und die Taktiktreue bis zum 1:3 passten. „Ich war bis dahin mit dem Spiel der Jungs wirklich zufrieden, bis dahin haben wir das Match gemacht, das ich erwarte“, sagte Pasanen. 

Um die Chancen auf einen Playoff-Einzug zu erhalten, müssen am Sonntag (16.30 Uhr, Seilersee) gegen die Düsseldorfer EG sowie anschließend gegen Schwenningen und Krefeld Siege her. Veränderungen in der Aufstellung dürfte es gegen die DEG nicht geben. Mit einer Ausnahme: Mathias Lange, nach einer Erkältung wieder gesund, dürfte zwischen die Pfosten gehen. 

Unterdessen haben die Iserlohner einen weiteren Spieler mittelfristig an den Klub gebunden. Marko Friedrich wird bis 2020 am Seilersee bleiben. „Marko hat im vergangenen Jahr einen unglaublichen Entwicklungsschritt gemacht. Er verkörpert all die Attribute, die wir uns von einer zentralen Spielerpersönlichkeit aktuell und in der Zukunft wünschen. Markos Charakter ist untadelig, er arbeitet hart, aber wir geben ihm die Zeit bei uns weitere Schritte zu machen und damit Jahr um Jahr mehr zu einem Aushängeschild unseres Klubs zu reifen“, sagt Manager Karsten Mende. 

Nach Lange ist Friedrich der zweite Spieler, mit dem der IEC verlängert. Nach Informationen unserer Zeitung reden die Sauerländer derzeit nicht mit vielen Spielern des aktuellen Kaders über einen neuen Kontrakt. Jaspers, Shevyrin, Bettahar und Fischer besitzen einen Vertrag für die neue Serie.

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