Roosters-Generalprobe gegen Bietigheim und Wolfsburg

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Zwei Spiele bleiben den Iserlohn Roosters noch, um sich den letzten Schliff für den Auftakt in der Deutschen Eishockey Liga zu holen.

Iserlohn - Generalprobe. Zwei Spiele sind für die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) noch Zeit, sich Wettkampfnorm und Wettkampfform für das erste Meisterschaftswochenende zu holen. „Wir haben ganz klare Vorstellungen, welche Entwicklungsschritte wir auf dem Eis von den Jungs noch sehen wollen“, sagt Cheftrainer Jari Pasanen vor dem Heimspiel am Freitag gegen den DEL2-Meister aus Bietigheim-Bissingen (19:30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) und dem letzten Test am Sonntag beim EHC Wolfsburg (18 Uhr).

Insbesondere der Aufgabe gegen die Grizzlys misst der finnische Coach eine besondere Bedeutung zu. „Wir haben schon beim Vorbereitungsturnier in Bietigheim eine enge Partie zwischen uns und ihnen erlebt. Beide Teams hatten auch anschließend gute Ergebnisse, Deshalb wird dieses Match zeigen, wo wir stehen.“

Personell sind die Rahmenbedingungen weitgehend geklärt. Pasanen verlässt sich auf die Sturmformationen, die auch am vergangenen Wochenende gut harmoniert haben. Einzige Option ist, Marko Friedrich zu York und Petersen zu stellen. In dieser Konstellation hat man zuletzt auch trainiert. Es könnte eine Option sein, denn mit der bisherigen Chancenverweitung ist Pasanen unzufrieden. „Da erwarte ich tatsächlich mehr von den Jungs, aber das wird kommen“, unterstreicht auch Manager Karsten Mende.

Was im Sturm geklärt ist, braucht in der Defensive noch ein weiteres Wochenende, um die Idealkonstellationen zu finden. Das aber könnte auch deshalb schwer werden, weil Bobby Raymond im gestrigen Training einen Schuss auf den Fuß bekommen hat und im Krankenhaus untersucht werden musste. Die genaue Diagnose war gestern noch unklar.

Auch die Zukunft von Probespieler Mike Little ist weiter offen. Zwar zeigt der US-Amerikaner immer wieder gute Ansätze, ob er aber stark genug für die Liga ist, wollen die Roosters erst am Wochenende final entscheiden. „Es braucht noch den ein oder anderen Blick. Ich will das aber im Moment auch nicht weiter kommentieren“, so Mende. Im Tor wechseln sich Pickard am Freitag und Lange am Sonntag ab.

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