Roosters ohne Petersen 

DEL: Iserlohn trifft am Seilersee auf die Pinguine

+
Nick Petersen (links) verdrehte sich gegen Mannheim das Knie und fehlt den Roosters daher gegen Krefeld.

Iserlohn - Jari Pasanen hatte Respekt vor dieser Trainingwoche. Nach dem Auswärtssieg in Hamburg und dem gefühlten Erfolg gegen den deutschen Meister Adler Mannheim waren der Trainer der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und sein Assistenz-Trainer Jamie Bartmann in Sorge, ob die Mannschaft mit dem Gefühl umgehen könnte. Am Freitag im Heimspiel gegen die Krefeld Pinguine (19.30 Uhr, Seilersee) wird sich dies zeigen.

Einen Ausfall müssen die Sauerländer an diesem Wochenende hinnehmen: Nick Petersen. Der Topstürmer hatte sich bereits am vergangenen Sonntag im ersten Drittel des Topspiels gegen den Meister und Tabellenführer nach einem Check das Knie verdreht. Aber auch, wenn Pasanen und seine Physiotherapeuten keine Details bekanntgeben wollen, ist die Hoffnung groß, dass es bei einem Wochenende Ausfallzeit bleibt.

Damit fehlt den Sauerländern nach der Rückkehr des am vergangenen Wochenende gesperrten Brad Ross erneut ein Stürmer, um mit vier Reihen durchspielen zu können. Doppelschichten will der Coach allerdings niemandem zumuten, deshalb hat er die Reihen neu formiert und macht Verteidiger Lavallée zum Angreifer – zumindest zu Beginn der Partie. „Kevin sagt uns, dass er in der Lage sei, auch in einem Spiel vom Stürmer zum Verteidiger zu werden, wenn wir ihn brauchen. Dazu muss im Kopf sehr wach sein, um die taktischen Aufgaben realisieren zu können“, so Pasanen weiter.

Eine Alternative wäre Ryan Button gewesen, der ebenfalls beides Spielen kann, aber sich den Wechsel in einem Spiel nicht vollkommen zutraut. Zudem ist der Deutsch-Kanadier auch in die Special-Teams eingebunden, was einen ständigen Wechsel nach sich ziehen müsste, den man vermeiden will. So werden mit Ausnahme der Jaspers-Formation alle Reihenkombinationen umgebildet. York geht mit Blank und Friedrich gegen Krefeld auf Torejagd, Dupont mit Bassen und Ross, Lavallée mit Sylvester und Connolly.

Mit den Pinguinen kommt der Tabellenletzte an den Seilersee, gegen den ein Sieg Pflicht zu sein scheint. „Seit dem Trainerwechsel haben die Krefelder begonnen, offensiver zu spielen, sie marschieren mehr. Und es gilt, unser Spiel entsprechend den Entwicklungen anzupassen. Niemand darf einen Selbstläufer erwarten“, betont Pasanen. Mit Sonnenburg, Eriksson und dem gesperrten Mieszkowski sind bei den Pinguinen drei Spieler nicht dabei.

Schon am Samstag geht es für die Sauerländer zum Auswärtsspiel nach Berlin. Rund 600 Fans reisen tags darauf per Sonderzug nach. Ob die Mannschaft nach dem Match auch an Bord gehen wird, ist aufgrund der Abfahrtszeit offen. Erstes Bully ist um 14.30 Uhr.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare