DEL: Iserlohn trifft auf Augsburg und den ERC

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Bobby Raymond und die Roosters greifen am Wochenende nach einigen ruhigeren Tagen wieder an.

Iserlohn - Geschafft, ausgepowert und trotzdem nicht unglücklich. Training ist nicht immer des Sportlers größte Freude, vor allem wenn es auch um die Ausdauer geht. Davon allerdings merkte man bei den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) vor den Spielen in Augsburg am Freitag (19.30 Uhr) und gegen Ingolstadt am Sonntag (16.30 Uhr, Seilersee) nichts.

Entspannt, fast locker wirkte die Mannschaft. Sichtlich genossen Mike York und Co. nach drei englischen Wochen, endlich einmal durchatmen zu können. „Es war wirklich anstrengend, vor allem mit den Verletzten, die wir ersetzen mussten. Auch die mentale Anstrengung, wenn du alle drei Tage spielst, darf man einfach nicht unterschätzen“, sagt Stürmer Marko Friedrich. Nach dem freien Montag hatte IEC-Trainer Jari Pasanen am Dienstag sogar nur ein freiwilliges Training angeboten, trotzdem war fast die gesamte Mannschaft da.

Bereits gestern Mittag ist die Mannschaft zum Auswärtsmatch nach Augsburg aufgebrochen, muss in Schwaben gegen die Augsburger Panther aufs Eis – gegen eines der fünf Teams, gegen das sie eine Niederlage nach regulärer Spielzeit hinnehmen musste. Damals wie heute war es eine Partie, in der sich zwei der offensivstärksten Mannschaften der Liga gegenüberstehen. „Trotzdem erwarte ich eine eher sehr defensivorientierte Partie“, sagt Pasanen, der die Entwicklung der Panther anhand vieler Videos intensiv studiert hat. „Seitdem Benjamin Meisner, der eigentlich zweite Goalie, öfter zwischen den Pfosten steht, hat sich auch die defensive Ausrichtung der Panther verändert.“

Umstellungen im blau-weißen Kader sind nicht geplant. Im Tor startet Chet Pickard ins Wochenende, der am Sonntag gegen die Panther aus Ingolstadt von Mathias Lange abgelöst werden soll.

Schon in dieser Woche waren für diese Partie nur noch wenige hundert Stehplätze zu bekommen, Sitzplatztickets sind für dieses Aufein-andertreffen genauso wie für alle weiteren Ligaspiele der Roosters in eigener Halle nicht mehr verfügbar. „Das macht uns natürlich sehr stolz. Nie haben wir so früh vermelden müssen, keine Karten im Sitzplatzbereich mehr anbieten zu können“, sagt Prokurist Bernd Schutzeigel.

Gute Nachrichten kommen aus der medizinischen Abteilung der Sauerländer. Brodie Dupont und Michel Périard haben wieder mit dem Eis- training begonnen, allerdings ist Körperkontakt noch verboten. Mannschaftsarzt Dr. Jochen Veit weiß zwar, dass beide Spieler in ihrem Gesundungsprozess deutliche größere Fortschritte gemacht haben, will aber kein Risiko eingehen. „Ich denke, dass sie sicher nach der Nationalmannschaftspause im Februar wieder dabei sein werden.“

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