Iserlohn Roosters zu Gast bei den Adlern Mannheim

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Möglichst oft jubeln wollen die Roosters auch an diesem Wochenende in den Spielen gegen Mannheim und Berlin.

Iserlohn - „Eigentlich war es eine langweilige Woche“, sagt Jari Pasanen, lacht und grinst. Zugegeben, der Finne an sich ist auf der Welt nicht unbedingt als Paradebeispiel für einen Spaßvogel bekannt. Der Trainer der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aber weiß, wie er aus nichts einen amüsanten Pressetermin gestalten kann.

Der findet für gewöhnlich immer donnerstags nach dem Training der Mannschaft im Büro der Coaches statt – so auch vor dem Wochenende mit den Auswärtsauftritt in Mannheim am Freitag (19.30 Uhr, SAP-Arena) und am Sonntag gegen die Eisbären Berlin (16.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee).

Bei der wöchentlichen Fragerunde versucht Pasanen die Ereignisse der vergangenen vier Eishockeytage am Seilersee zusammenzufassen. Diesmal kam raus: „Es gibt nicht so viel zu sagen, denn es gibt nichts wirklich Neues.“ Daraus gemacht hat er dennoch etwas: Taktiktraining für Dummies – „in der Hoffnung, dass es hilft“.

Vor dem Doppelschlag in Mannheim und gegen Berlin kann er denn auch inhaltlich wenig mehr verkünden als: „Es sind herausfordernde Tage.“ Beide Teams gehören stets zu den stärksten DEL-Teams, sind für die Roosters aber dennoch manchmal schlagbar. Insbesondere gilt das für die Adler, die im vergangenen Jahr Teile des Teams und vor allem die Trainerpositionen komplett ausgetauscht haben. Neuer Kopf des Ligakrösus ist Geoff Ward, einstmals Trainer der Iserlohn Roosters, danach sieben Jahre Co-Trainer der Boston Bruins aus der NHL und Stanley Cup-Sieger.

Seine Hauptaufgabe: dominant sein. Wer in Mannheims Kabine in den vergangenen Jahren hinter die Kulissen blickte, erkannte Spieler mit besonderen Eigenschaften, aber eben keine Mannschaft. Genau das hat Manager Teal Fowler zu verändern versucht, mit einem Trainer, der das Fachwissen und die Autorität hat, eine Horde von Stars zu einem Gefüge zu machen.

„Gelingt Ward das auch gegen uns, so wie es im ersten Heimspiel gegen Ingolstadt hinbekommen hat, wird es ganz schwer“, so Pasanen. Ward habe sehr viele Elemente des Playbooks aus Boston mit über den Teich gebracht.

Personell werden die Sauerländer mit der Mannschaft in beiden Begegnungen auflaufen, die am ersten Wochenende vier Punkte geholt hat. Jeff Giuliano fällt aus, Bassen spielt in Reihe drei, Danielsmeier in der vierten Formation. Pasanen hofft, dass seine Ansage in punkto dummer Strafen Wirkung gehabt hat. „Wir haben in Nürnberg deshalb verloren, weil wir dumme Fouls begangen haben. Das sollte uns an diesem Wochenende auf keinen Fall passieren.“ - Von Mirko Heintz

Roosters: Lange – Liwing, Sullivan; Lavallée, Jares; Teubert, Button; Orendorz – York, Petersen, Blank; Whitmore, Raedeke, Macek; Foster, Dupont, Bassen; Friedrich, Danielsmeier, Wruck

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