Roosters-Trainer zufrieden mit Entwicklung nach "Ice-Cup"

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Denis Shevyrin (links) war am Wochenende Opfer der Entscheidung von Roosters-Trainer Jari Pasanen, nur sechs Verteidiger einzusetzen.

Iserlohn - Der Tatsache, dass im Sport am Ende nur Ergebnisse zählen, kann sich, getreu dem Leistungsgedanken, niemand entziehen. Dass Ergebnisse aber nicht alles aussagen, durften die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Wochenende für sich auf der Habenseite verbuchen.

„Das Fazit fällt positiv aus, wir haben nach der bislang härtesten Trainingswoche viele gute Entwicklungsschritte der Mannschaft gesehen“, sagte Cheftrainer Jari Pasanen nach der knappen 0:1-Niederlage im Spiel um Platz drei des ICE-Cup gegen Wolfsburg.

17 Stunden vorher gehörte der Finne eher zu den mürrischen Vertretern seiner Zunft. Die 2:3-Pleite nach Penaltyschießen seiner Jungs gegen die gastgebenden Bietigheim-Bissingen Steelers, den amtierenden DEL 2-Meister, wurmte ihn.

Die Art und Weise, mit der die Roosters gegen die Grizzlys Wiedergutmachung betrieben, war bemerkenswert. Konzentriert, engagiert, läuferisch auf Topniveau war es kein Problem für York & Co., auch die taktischen Maßgaben des Trainerstabes umzusetzen.

„Das erste Drittel war von beiden Mannschaften herausragend gespielt, hatte in der ein oder anderen Sekunde sogar Playoff-Qualität“, schwärmte der Coach. Faktisch hatten die Roosters das Match 40 Minuten im Griff. Defensiv ließ man den Niedersachsen wenig Raum. Erst als im Schlussabschnitt die Kräfte schwanden, waren die Wolfsburger überlegen, schnürten die Sauerländer ein und verbuchten den Siegtreffer.

Verlassen konnten sich die Sauerländer in beiden Partien auf hervorragende Torhüter. Chet Pickard gegen Bietigheim und Mathias Lange gegen Wolfsburg hielten überragend. Aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Dylan Wruck bekam erst Brooks Macek die Chance, sich in der ersten Formation mit Petersen und York zu präsentieren, Sonntag war es Marko Friedrich, der seinen Job deutlich besser machte. Ob er die Chance bekommt, sich dort langfristig zu beweisen, bleibt abzuwarten.

Erstmals in dieser Vorbereitung setzte Pasanen gegen die Grizzlys nur sechs Verteidiger ein, wollte damit das Tempo hochhalten. Leidtragende waren Denis Shevyrin und Kevin Lavallée, der zumindest in den Schlussminuten für Bobby Raymond aufs Eis durfte.

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