Roosters feiern 2:1-Auswärtssieg in Krefeld

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Jean-Philippe Côté und die Iserlohn Roosters feierten bei den Krefeld Pinguinen den zweiten Auswärtssieg der Saison. Beide Teams hatten jedoch viele Unterzahlsituationen zu überstehen.

Krefeld - Mit taktischer Diszilin und Geduld sichern sich die Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den zweiten Auswärtssieg der Saison, gewinnen das Westderby bei den Krefeld Pinguinen verdient mit 2:1 (0:0, 1:0, 1:1). Vielleicht war es nicht das schönste IEC-Spiel der Saison, aber ein starkes Auswärtsmatch.

Beide Teams waren in den ersten zwanzig Minuten nicht bereit, zu viel zu riskieren. Auch deshalb blieben hundertprozentige Gelegenheiten Mangelware. Die generierte in den letzten vier Minuten nur der Gastgeber, als er noch einer guten Chance, möglich gemacht durch einen intelligenten Wechsel Rick Adduons, plötzlich Iserlohns vierte Formation gegen Krefeld Topreihe mit Pietta, Vasiljevs und Schymainski auf dem Eis stand.

Die ersten 15 Minuten waren erst ausgeglichen, dann erarbeiteten sich die Sauerländer ihre Gelegenheiten, schossen viel auf den Kasten von Patrik Klein. Insbesondere das schnelle Aufbauspiel aus der eigenen Defensivzone funktionierte hervorragend. Cody Sylvester, erstmals in der Topreihe mit York und Petersen aufgeboten, fügte sich gut ein, hätte mit einem genialen Querpass auf York fast die Führung möglich gemacht (6.).

Der Mittelabschnitt begann mit einer frühen Unterzahl der Gastgeber. Piettas Stockschlag war unnötig, sorgte aber für zwei Powerplayminuten, einer Chance durch York und dem Schlagschusstreffer von Raymond (23.). Der hatte von York die Scheibe zentral an der blauen Linie aufgelegt bekommen und den Puck unter die Latte gehämmert. Damit verschoben sich die Spielanteile. Krefeld war nicht länger spielbestimmend, die Sauerländer dagegen fanden wieder in den Modus des entspannten Abwartens. Friedrichs überraschender Aussetzer gegen Collins sorgte ab der 33. Spielminute für vier Minuten Penaltykilling des IEC. Das spielten die Sauerländer zwar bravourös, trotzdem kostete es Kraft.

Und auch in die letzten 20 Minuten starteten die Roosters mit einem Mann weniger. So ging der KEV mit 109 Überzahlsekunden in den Schlussabschnitt, ließ diese Chance zwar ungenutzt, verbuchte aber nach 2:57 Minuten den Ausgleich. St. Pierre brachte die Scheibe auf die Reise in Richtung Roosters-Tor, Pietta fälscht ab, 1:1 (43.) – damit war die Partie wieder offen. Ab Minute 55 Hockey kurios: Die Roosters zeigten bei einem Krefelder Angriff Abseits an, die Schiedsrichter denken anders, Krefeld blieb im Angriff, verlor aber die Scheibe. Jaspers zog auf und davon, Macek machte sich mit auf den Weg, bekam den Puck, spielte ihn in die Mitte zu Jaspers zurück – der Siegtreffer.

Pinguine: Klein – Weihager, Supis; Fischer, St-Pierre; Mebus, Valentine, Sonnenburg – Collins, Eriksson, Sofron; Pietta, Vasiljevs, Schymainski; Driendl, Kretschmann, Hauner; Hagos, Mieszkowski, Szwez

Roosters: Périard, Raymond, Côté, Lavallée; Orendorz, Button; Teubert – York, Sylvester, Petersen;Jaspers, Caporusso, Macek; Bassen, Connolly, Blank; Friedrich, Ross, Kahle

Schiedsrichter: Piechaczek (Landsberg), Winnekens (Berlin)

Tore: 0:1 (22:28) Raymond (York, Sylvester/5:4), 1:1 (42:57) Pietta (Fischer, St-Pierre), 1:2 (54:57) Jaspers (Mazek)

Strafen: Pinguine: 12 – Roosters:14

Zuschauer: 4 444

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