Wiedersehen mit Michael Wolf

Iserlohn Roosters erwarten Red Bull München

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Boris Blank und die Iserlohn Roosters empfangen zwei Tage nach der Auswärtsniederlage in Nürnberg heute bereits den EHC Red Bull München und den früheren Roosters-Kapitän Michael Wolf am Seilersee.

Iserlohn - Manchmal braucht es nicht viele Worte, um eine treffende Analyse abzugeben. „Nürnberg war in allen Belangen die bessere Mannschaft“, sagte Jari Pasanen, Cheftrainer der Iserlohn Roosters nach dem Auswärtsmatch vom vierten Advent. Bereits am Dienstag (19.30 Uhr) geht es für die Sauerländer in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter – mit dem Heimspiel gegen Red Bull München.

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Im Rückblick auf die Partie im Fränkischen mag der finnische Coach der Roosters nicht darauf eingehen, was im ersten Drittel passiert ist. Denn erneut, wie schon in Düsseldorf und vergangene Woche in Mannheim, brauchte sein Team einen Wachrüttler. „Der kam, trotzdem war es zu irgendwie zu spät, wir sind eigentlich nur hinterher gerannt.“

Recht gab dem Trainer die Tatsache, dass einige seiner Leistungsträger völlig von der Rolle waren. Macek, Sullivan, Lavallée, Petersen, immer wieder fanden sich einige der sonst so starken Jungs auf der Bank wieder.

Die erarbeitete sich dagegen Collin Danielsmeier, der als Ersatz für den an Rückenschmerzen leidenden Marko Friedrich in den Kader gerutscht war. Als Stürmer gestartet, brachte Pasanen den Rekordspieler später sogar in Unterzahl und im letzten Abschnitt bei jedem zweiten oder dritten Wechsel.

 „Es war gut, dass ich mich am Anfang im Sturm freilaufen konnte, dann als Verteidiger hat es gut funktioniert und viel Spaß gemacht“, sagt Danielsmeier, der fast die Hälfte der bisherigen Saison von der Tribüne zuschauen musste. Dass das Iserlohner Eigengewächs auch heute Eiszeit gegen München bekommen wird, ist sicher. Gründe dafür sind der solide Auftritt, aber auch die Fragezeichen hinter Friedrich (Rücken) steht. Zudem fällt Derek Whitmore für vier bis sechs Wochen aus. Er hat sich einen Haariss im Fuß zugezogen.

Im Tor gegen Red Bull steht erneut Daniar Dshunussow. Der bestritt schon in Nürnberg das letzte Drittel und hinterließ trotz der beiden Gegentore einen guten Eindruck. „Natürlich ist es anders, wenn man bei einem Stand von 1:3 in Tor kommt, als wenn man ein Spiel von Beginn an macht. Ich freue mich aber, dass alle Bewegungen auch im Spiel funktioniert haben und sich damit auch die beim Training gesammelten Eindrücke bestätigen“, so der Rückkehrer vier Wochen nach seiner Bandscheiben-OP.

Besonders wird das Spiel am Dienstag auch für Rückkehrer Michael Wolf. Der ehemalige Mannschaftskapitän kehrt zum ersten Mal seit seinem Wechsel an den Seilersee zurück. „Ich freue mich vor allem darauf, viele altbekannte Gesichter zu sehen. Schöner aber wäre gewesen, wenn dieses Spiel ein paar Tage früher oder später stattgefunden hätte – jetzt mit dem Heiligen Abend bleibt doch wenig Zeit, um zu plaudern.“ Die Roosters bitten beim Spiel erneut um Spenden für den Kinder- und Jugendhospitzdienst „Kleine Raupe“ der Johanniter.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag um 16.30 Uhr müssen die Sauerländer dann bei den Hamburg Freezers antreten.

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