Roosters treffen auf München und Michael Wolf

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Brooks Macek (links) trifft mit Iserlohn auf Ex-Rooster Michael Wolf und dessen neuen Klub Red Bull München.

Iserlohn - Als der Mannschaftsbus um kurz nach 11 Uhr am Donnerstag die Eissporthalle am Seilersee verließ, saß einer der besten Akteure der Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nicht mit an Bord.

Mike York musste auf den Trip nach München und das erste Aufeinandertreffen mit Freund Michael Wolf als Gegner verzichten. Am Freitag (19.30 Uhr) gastieren die Sauerländer in der bayrischen Landeshauptstadt.

„York hat ein Problem mit dem Knöchel, das macht einen Einsatz an diesem Wochenende unmöglich. Wie schwerwiegend die Situation ist, muss sich noch herausstellen“, so IEC-Cheftrainer Jari Pasanen. Colten Teubert ist dagegen dabei, will trotz seiner Rückenprobleme spielen. Ob das möglich sein wird, entscheidet auch das Vormittagstraining heute in Ingolstadt, indem die Roosters auch Jeff Giuliano prüfen wollen, der nach fünf Wochen ohne Training am Mittwoch aufs Eis zurückgekehrt ist.

Im Eissportzentrum auf dem Olympia-Gelände treffen die Iserlohner auf die derzeit beste Mannschaft der Liga. Betrachtet man Vorbereitung und Saison, hat der EHC zwar erst sieben Partien bestritten, nur eine einzige, die gegen den Schweizer Topclub aus Davos, ging nach Penaltyschießen verloren. Zudem hat die Mannschaft, die vom ehemaligen Berliner Meistermacher Don Jackson trainiert wird, erst in der vergangenen Woche mit dem deutschen Nationalspieler Felix Schütz weiteren Zuwachs bekommen. „Er macht uns deutlich stärker in der Offensive, gibt uns zusätzliche Torgefahr – die haben wir aber auch gebraucht“, sagt Ex-Rooster Michael Wolf, Teamkapitän seines neuen Clubs aus München im Gespräch mit unserer Zeitung. Für ihn ist das erste Aufeinandertreffen mit seiner Vergangenheit nach 233 Toren und 219 Vorlagen schon eine Herausforderung.

Am Seilersee beschäftigt man sich wenig mit der Personalie Wolf. Zum einen hat ohnehin nur die Hälfte der Mannschaft mit ihm gespielt, ein paar ehemalige Teamkollegen sind definitiv oder möglicherweise gar nicht dabei. „Für mich spielt es gar keine Rolle. Es wird nur komisch sein, ihn in diesem Wiesn-Trikot zu sehen“, lacht Pasanen.

Drei der vier Sturmformationen hat Pasanen neu zusammen stellen müssen, nur die Reihe mit Macek, Raedeke und Whitmore, sowie die Verteidigung bleibt unverändert. Ob es am Sonntag im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG (16:30 Uhr/Eissporthalle am Seilersee Rückkehrer geben wird, bleibt abzuwarten. - Von Mirko Heintz

Roosters: Lange (Ower) – Liwing, Jares; Button, Orendorz, Sullivan, Lavallée – Whitmore, Macek, Raedeke; Friedrich, Blank, Wruck; Foster, Dupont, Petersen; Bassen, Giuliano, Danielsmeier

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