Wiedersehen mit Wolf interessiert Roosters nur am Rande

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Für Ex-Rooster Michael Wolf gibt es am Freitag das zweite Wiedersehen mit den alten Kollegen seit seinem Wechsel nach München.

Iserlohn -  Wie sich die Zeiten doch ändern: Als der Tross der Iserlohn Roosters im September zum ersten Mal auf große Fahrt in Richtung München ging, als unklar war, wie sich die Saison entwickeln würde, da war er das Thema schlechthin: Michael Wolf. Zwei Monate später redet niemand mehr vom ehemaligen Mannschaftskapitän der Sauerländer, der sich inzwischen Red Bull München angeschlossen hat. Am Freitag (19.30 Uhr) gastieren die Roosters erneut in der bayerischen Landeshauptstadt.

„Schaun wir mal, wie lange es dauert, bis man mich vergessen hat“, sagte Wolf kurz nach Bekanntgabe seines Abschieds. In diesen Tagen mit Platz fünf in der Tabelle und einem sportlichen Lauf des aktuellen Iserlohner Teams beweist sich, dass Wolf Recht hat. Gesprochen wird über die leichten Schulterprobleme von Marko Friedrich, die blauen Flecken von Derek Whitmore und die erneute Gesichtsverletzung von Jeff Giuliano, der am Wochenende ausfallen wird.

„Wir können nicht genau einschätzen, was mit ihm los ist. Jeff hat gestern versucht zu trainieren, musste aber nach zehn Minuten abbrechen, weil er keine Luft mehr bekommen hat. Die Nase ist dicht, deshalb stehen erstmal umfangreiche Untersuchungen an“, so Cheftrainer Jari Pasanen. Er hätte in den schweren Spielen gegen die Ligatopteams aus München und am Sonntag gegen den Tabellenführer Adler Mannheim (18:30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) gern auf seine Allzweckwaffe zurückgegriffen.

„Don Jackson wird seine Jungs schon an unseren ersten Auftritt in München erinnert haben“, so Pasanen. Der 2:1-Erfolg nach Verlängerung war der erste echte Höhepunkt der Saison und sorgte für die erste Erfolgsserie der Sauerländer in dieser Saison. Gerade deshalb kommt es darauf an, dass sein Team mit der gleichen Disziplin, Geduld und Abgeklärtheit zu Werke geht wie am vergangenen Wochenende gegen die Augsburger Panther.

„So gibt es auch keinen Grund in den Reihenkombinationen etwas zu ändern.“ York, Macek und Raedeke brillierten schon im ersten gemeinsamen Match, Foster, Whitmore und Petersen, der anfangs Probleme im Zusammenspiel mit seinen neuen Mitspielern hatte, wurde am Ende von Wechsel zu Wechsel besser.

Während sich Mannschaft und Trainer auf die Herausforderungen des Wochenendes konzentrieren, scheinen sich am Seilersee die ersten Vertragsverlängerungen anzubahnen. Dass neben Chefcoach Jari Pasanen auch sein Assistent Jamie Bartman mindestens ein weiteres Jahr verlängern wird, ist ein offenes Geheimnis. Immer mehr verdichten sich aber auch die Indizien, dass Torhüter Mathias Lange seinen Vertrag verlängern wird. „Ich denke in den kommenden Tagen wird sich etwas tun“, grinst Manager Karsten Mende. - Von Mirko Heintz

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