Roosters-Trainer Pasanen stellt gegen Straubing die Reihen um

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Mit ähnlich intensiven Partien wie zuletzt gegen Wolfsburg rechnen die Iserlohn Roosters auch am bevorstehenden Wochenende gegen Straubing und Schwenningen.

Iserlohn - Die Hoffnung auf die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ist dahin. Zumindest für den Freitag. Auch im Falle eines Erfolgs gegen die Straubing Tigers (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) muss kein Fan der Iserlohn Roosters auf andere Ergebnisse schauen. Die Adler Mannheim als DEL-Primus werden an diesem Abend von den Sauerländern nicht einholbar sein.

Bereits am Mittwoch spielte der Meister daheim gegen die Schwenninger Wild Wings, hat jetzt vier Zähler Vorsprung bei drei mehr absolvierten Partien. „Wir schauen da ohnehin nicht so genau hin. Es gilt das Motto, sich im Erfolgsfall nicht zu sehr zu freuen und in der Niederlage nicht zu sehr am Boden zerstört zu sein“, sagt Manager Karsten Mende. Der ehemalige Nationalspieler setzt anhaltend darauf, die Euphoriebremse möglichst durchgetreten zu halten. „Es hilft am Ende doch niemandem, wo wir aktuell stehen. Abgerechnet wird nach dem 52. Spieltag.“

Um dann möglichst weit oben zu sein, hat Cheftrainer Jari Pasanen jetzt seine Reihenformationen umgestellt. „Wir haben in den vergangenen Wochen beobachtet, wie effektiv die Formation mit Jaspers, Macek und Caporusso war. Allerdings werden die drei immer öfter auch defensiv deutlich mehr unter Druck gesetzt. Deshalb mussten wir reagieren“, erklärt der Finne.

Neu an der Seite von Brodie Dupont und Mike York wird Chris Connolly ins Match gegen die Niederbayern gehen. Nick Petersen rutscht dagegen in die neue Formation mit Chad Bassen und Brad Ross. Zudem setzt Pasanen auf die Energie von Friedrich, Sylvester und Blank. Die Defensivformationen bleiben unverändert.

„Im Training haben die Veränderungen sehr gut ausgesehen. Aber das ist immer so, weil alle gezwungen sind, mehr miteinander zu kommunizieren, Laufwege abzusprechen und neue Ideen einzubringen“, so Pasanen weiter.

Er hofft, das insbesondere die neu gebildeten Sturmformationen so deutlich mehr Effektivität aufs Eis bringen.

Im Tor wird nach seinem Shut-Out erneut Chet Pickard zum Einsatz kommen. Wer am Sonntag in Schwenningen (16.30 Uhr, Helios-Arena) zwischen den Pfosten steht, ist noch nicht entschieden.

Fünf der vergangenen acht Partien am Seilersee gingen gegen die Tigers verloren, auch in Schwenningen unterlagen die Roosters im vergangenen Jahr in einer der beiden Auswärtspartien. Beide Gegner können in Bestbesetzung antreten, genauso wie die Roosters selbst.

Zuschauer, die heute Abend an den Seilersee kommen, müssen sich möglicherweise auf längere Wartezeiten am Einlass einrichten. Aufgrund der Ereignisse der vergangenen Tage werden die Roosters die Personenkontrollen verschärfen. Zudem wird darum gebeten, vorerst auf große Taschen und Rucksäche zu verzichten. „Wir gehen nicht von einer veränderten Gefährdungslage aus, werden dennoch in Kooperation mit den Sicherheitsbehörden intensiver kontrollieren“, so IEC-Prokurist Bernd Schutzeigel.

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