Roosters suchen gegen Eisbären Berlin nach mehr Konstanz

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Nach zuletzt starken Leistungen muss IEC-Goalie Chet Pickard gegen Berlin wohl wieder für Mathias Lange weichen.

Iserlohn - Bei den Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) warten die Fans immer noch auf den Durchbruch in dieser Saison der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Ob sich die Hoffnung auf mehr Konstanz am Freitag (19.30 Uhr, Seilersee) gegen die Eisbären Berlin erfüllt?

Am vergangenen Wochenende holten die Sauerländer gegen Krefeld und Ingolstadt insgesamt drei Punkte. Das ist in Ordnung und auch eine Steigerung zu dem Wochenende davor, mehr aber auch nicht. Wenn die Roosters ein Problem gelöst zu haben scheinen, kehrt ein anderes zurück. 

Nach der Sturmkrise und zwei „Nullnummern“ gegen Wolfsburg und Straubing schossen die Iserlohner am vergangenen Wochenende insgesamt sieben Treffer. Doch in Ingolstadt zeigte das Team nach zuletzt disziplinierten Auftritten erneut das alte Gesicht, kassierte zahlreiche dumme Strafen, mit denen sich die Sauerländer selbst aus dem Rhythmus brachten. 

Zudem unterliefen in der Defensive viele individuelle Fehler. Nun geht es aber darum, in allen Bereichen eine gewisse Konstanz hineinzubekommen, um in den kommenden Partien vielleicht mal eine Serie hinzulegen. Heute sind die Eisbären in Iserlohn zu Gast, am Sonntag geht es nach Bremerhaven. „Wir wollen natürlich beide Spiele gewinnen, da wir die Punkte dringend brauchen. Das gilt aber auch für Berlin, die bislang noch hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. Die haben sich, nach den Top-Verpflichtungen im Sommer, mehr als Platz sieben ausgerechnet“, meint Iserlohns Trainer Jari Pasanen. 

Dabei werden die Sauerländer gegen die Eisbären erneut leicht verändert auflaufen, da einige Spieler angeschlagen sind und zum Teil in dieser Woche nicht mittrainieren konnten. „Greg Rallo war gestern beim MRT. Er wird in jedem Fall nicht spielen. Gleiches gilt für Brad Ross, der sich an der Hand verletzt hat und bestimmt zwei bis drei Wochen ausfallen wird“, meint Pasanen. Dafür scheint Goalie Mathias Lange wieder voll einsetzbar und als Alternative im Tor zur Verfügung zu stehen. Gegen Berlin soll der Goalie zwischen den Pfosten beginnen. 

Am Sonntagabend sind die Roosters ab 19 Uhr zu Gast in Bremerhaven. Dies dürfte nicht gerade zu freudigen Gesichtern in Reihen der Sauerländer führen. Während die erste Begegnung mit 1:3 verloren ging, zogen die Roosters auch in eigener Halle mit 2:3 nach Verlängerung den Kürzeren. Das soll diesmal anders werden, hofft der Headcoach: „Bremerhaven ist gut in Form und hat konstant fleißig gepunktet. Sie besitzen ein schnelles Team mit vielen Deutsch-Kanadiern, die extrem gefährlich sind. Außerdem haben sie zwei gute Torhüter. Es wird in jedem Fall eine schwere Aufgabe, aber wir benötigen ebenfalls dringend die Punkte, so dass wir versuchen werden, Zählbares mitzunehmen.“

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