Roosters hoffen auf Freude statt Frust gegen Augsburg

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Roosters-Goalie Mathias Lange hat in dieser Saison bereits viele Spiele in den Beinen. Trainer Jari Pasanen will darum genau beobachten, wann er seinem Torhüter in den kommenden anstrengenden Wochen eine Pause verordnet.

Iserlohn - Weihnachten war in den zurückliegenden Jahren selten ein sportlich freudiges Ereignis aus Sicht der Iserlohn Roosters. Meist fehlte es in den Tagen vor dem Fest an sportlichem Erfolg in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), sorgte mehr Frust statt Frohsinn für eine durchwachsene Stimmung. Der Dezember 2014 funktioniert anders – und das soll sich heute (19.30 Uhr, Eissporthalle am Seilersee) gegen die Augsburger Panther fortsetzen.

Punkt um Punkt sammelt das Team vom Seilersee, hat mit 44 Punkten und Rang sechs in der Tabelle die Grundlagen gelegt, um auch im kommenden Jahr die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu erreichen. „Noch ist es ein weiter Weg, aber die Gesichter der Spieler auch bei unserer Weihnachtsfeier am Montag waren deutlich entspannter als in den Jahren zuvor und das ist wunderschön zu sehen und zu erleben“, sagt Manager Karsten Mende.

Bis zum Dreikönigstag am 6. Januar müssen die Roosters insgesamt neun Mal aufs Eis, haben drei englische Wochen in Serie zu absolvieren. Die Gegner haben es in sich. Mit München, Hamburg, dem Rekordmeister aus Berlin, der mit neuem Trainer Uwe Krupp anreist, Köln und Ingolstadt warten fünf herausragende Konkurrenten. „Auch der Rest der Gegner hat es in sich“, ergänzt Jari Pasanen und muss nur auf die kommenden zwei Aufgaben blicken.

Heute Abend treffen die Sauerländer auf die Augsburger Panther, die das erste Aufeinandertreffen am Seilersee für sich entschieden, zwar in eigener Halle gegen die Blau-Weißen verloren, zuletzt aber am Dienstag dem Tabellenführer Adler Mannheim auswärts einen Punkt abtrotzten. „Dieses Team gehört schon zu denen, die man nie und zu keinem Zeitpunkt unterschätzen darf. Auch, wenn die Panther auf Rang 12 in der Tabelle abgerutscht sind, trennen uns nur neun Punkte“, äußert Pasanen weiter.

Positiv ist, dass die Sauerländer sowohl ins abendliche Heimspiel, als auch ins Match bei den Nürnberg Ice Tigers am Sonntag (16.30 Uhr, Arena Nürnberg) mit einer nahezu kompletten Mannschaft gehen können. Nur Jeff Giuliano wird fehlen, dessen Rückkehr man sich nach Weihnachten erhofft.

Der US-Amerikaner war in dieser Woche bei einem Spezialisten in Würzburg, hat seinen Kopf untersuchen lassen. „Dabei ist herausgekommen, dass sein Gehirn und der Kopf an sich vollkommen in Ordnung sind. Wir werden jetzt in den kommenden Tagen die Trainingsintensität erhöhen und schauen, wie er reagiert.“

Ein besonderes Augenmerk legen die Iserlohner Verantwortlichen auf die Torhüterposition. Da wird Mathias Lange vermutlich in den kommenden zwei Spielen zwischen den Pfosten stehen, ein Einsatz von Daniar Dshunussow wird aufgrund der Belastung der nächsten Wochen folgen. „Ich werde ihn sehr intensiv im Auge behalten und schauen, wann eine Pause kommen muss“, kündigt Pasanen einen Wechsel bei den Goalies an. - Von Mirko Heintz

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