Intensives, kampfbetontes Spiel

Heimsieg für die Roosters gegen Berlin

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Kampfbetont und aggressiv ging es am Seilersee zwischen den Roosters (links Jason Jaspers) und Berlin zu.

Iserlohn - Im ersten Heimspiel der neuen Saison haben die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Sonntag ihre 1:2-Auftaktniederlage vom Freitagabend in Straubing korrigiert. Gegen die Eisbären Berlin um Ex-Bundestrainer Uwe Krupp feierte das Team von Iserlohns Headcoach Jari Pasanen in der Eissporthalle am Seilersee einen 3:2 (1:0, 2:2, 0:0)-Erfolg.

Beide Mannschaften boten ein intensives, kampfbetontes Spiel. Viele Aktionen litten jedoch unter der Wärme in der Halle. Das Eis war dadurch relativ weich, was sich im ungewöhnlich schwachen Passspiel der Cracks niederschlug. Die Berliner begannen äußerst aggressiv, versuchten die Roosters durch Härte aus dem Konzept zu bringen. Zum Ende des ersten Drittels mündete diese Aggressivität in zwei Faustkämpfe: Bradley Ross legte sich mit Travis James Mulock an, Cody Sylvester knöpfte sich Berlins Spencer Machacek vor. Trotz der Härte der Hauptstädter kamen die Sauerländer im ersten Durchgang besser zurecht als die Gäste, holten sich zudem durch den 1:0-Führungstreffer, den Chad Bassen auf Vorlage von Chris Connolly und Boris Blank in der zweiten Minute erzielte, Sicherheit.

Auch im Mittelabschnitt gaben die Iserlohner zunächst den Ton an. Dylan Wruck und Mike York bedienten Nick Petersen, der aus halbrechter Position ein sehenswertes Tor zum 2:0 erzielte (25.). Dann aber kehrten die Eisbären zurück. Aus dem Nichts überwand Constantin Braun von der blauen Linie IEC-Goalie Mathias Lange zum 2:1-Anschlusstreffer (29.). Die Berliner erlebten nun eine Drangperiode, in die hinein die Roosters durch einen Rückhandschlenzer von Boris Blank mit dem 3:1 den alten Abstand wieder herstellten (37.). Die Reihe mit dem früheren Krefelder, Connolly und Bassen war an diesem Nachmittag die stärkste des IEC. Noch vor der zweiten Sirene kamen die Hauptstädter auf 2:3 heran – Talbot traf 17 Sekunden vor der Pause.

Im Schlussdrittel ging es hin und her. Keine Mannschaft konnte sich vor 4 465 Zuschauern am Seilersee entscheidend durchsetzen. Zudem lieferten beide Torhüter eine überzeugende Vorstellung und bewahrten ihre Mannschaften vor weiteren Einschlägen, so dass der IEC den letztlich knappen Heimerfolg bejubeln durfte.

Berlins Trainer Krupp lobte nach der Partie die Kampfstärke der Iserlohner. Jari Pasanen hingegen hob vor allem die Einstellung seines Teams hervor. Einig waren sich die Coaches darin, dass die Bedingungen von der Eisfläche her nicht optimal gewesen seien.

Roosters:  Lange – Côté, Périard, Petersen, Caporusso, Connolly, Shevyrin, Jaspers, Macek, Lavallée, Wruck, Raymond, Sylvester, Teubert, Blank, Button, Bassen, Friedrich, York, Ross

Berlin: Vahanen – Gervais, Haase, Hördler, Machacek, Braun, Mulock, Müller, Kuji, Tallackson, Rankel, DuPont, Busch, Baxmann, Pohl, Olver, Talbot, Ziegler, Braun, Noebels

Schiedsrichter: Aumüller (Höhenkirchen), Bauer (Nürnberg)

Tore: 1:0 (1:21) Bassen (Connolly, Blank), 2:0 (24:48) Petersen (Wruck, York), 2:1 (28:09) Braun (Pohl, Busch), 3:1 (36:47) Blank (Connolly, Côté), 3:2 (38:43) Talbot (Mulock, Machacek)

Strafen: Roosters 16+10, Berlin 18

Zuschauer: 4 465

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