Roosters beim 4:1 in Augsburg mit zwei Überzahltoren

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Nach der Niederlage gegen Nürnberg am Freitag feierten die Sauerländer in Augsburg einen 4:1-Erfolg.

Augsburg - Mit Rückkehrer Richard Jares, genesen nach einem Innenbandriss, und neuen Reihenkombinationen gingen die Iserlohn Roosters am Sonntag ins zweite Match nach der Nationalmannschaftspause und gewannen bei den Augsburger Panthern verdient mit 4:1 (1:0, 2:0, 1:1). Nach der Niederlage gegen Nürnberg am Freitag machten die Sauerländer erneut eine hervorragendes Partie.

Auch Spiel zwei der Saison zwischen Panthern und Roosters begann temporeich und engagiert. Dass die Sauerländer anschließend knapp, aber verdient mit 1:0 in Führung lagen, hatte vor allem mit dem fast blinden Verständnis der neu formierten York-Formation mit Macek und Raedeke zu tun. Alle drei entwickelten nahezu in jedem Angriff Gefahr für den Kasten von Augsburgs Markus Keller und verbuchten auch den Führungstreffer durch York (9.). Vorher hatte Sullivan mit einem Schuss von der blauen Linie den linken Pfosten getroffen. Da ging zum ersten Mal ein Raunen durch die Reihen der knapp 850 mitgereisten Roosters-Fans. Defensiv standen die Blau-Weißen deutlich besser als im Hinspiel. Nur einmal, Sekunden vor Schluss, brannte es im Drittel der Roosters lichterloh, als Da Silva schoss, Lange in letzter Sekunde mit der Schulter hielt und Michael Connollys Rebound am Tor vorbeiging.

Ähnlich knapp ging es auch bei Cierniks-Schuss zu Beginn des Mitteldrittels zu. Hinter dem Rücken Langes lief die Scheibe entlang, landete aber nicht im Tor. Dann brachen zehn bärenstarke Roosters-Minuten an, in denen der IEC zwei Überzahltore verbuchte. Den ersten landete Liwing per Schlenzer ein, Dupont stocherte sie über die Linie. Das 3:0 resultierte aus einem wunderschönen Pass Petersens in den Lauf von Button, der den Puck mit voller Wucht traf und seinen vierten Überzahltreffer der Saison verbuchte. Auch anschließend hatten die Sauerländer ihre Gelegenheiten, ließen aber in ihren Defensivbemühungen etwas nach.

Nach 42 Sekunden im Schlussdrittel fiel der Anschlusstreffer. Lambs Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins obere linke Eck. Augsburg versuchte jetzt Druck zu machen, wurde aber von den Gästen gestört. Petersen hätte gemeinsam mit Forster und Whitmore gleich mehrfach die Partie entscheiden können. Acht Minuten vor dem Ende stellte Pasanen auf drei Reihen um, vertraute seinen erfahrensten Spielern. Augsburgs Coach Larry Mitchell nahm knapp fünf Minuten vor Ende eine Auszeit und anschließend seinen Torhüter vom Eis. Statt des Anschlusstreffers fiel jedoch durch Whitmore der 1:4-Endstand für den IEC. - Von Mirko Heintz

Panther: Keller – Rekis, Woywitka; Lamb, Tölzer; Bettauer, Reiß; Seifert – Michael Connolly, DaSilva, Machacek; Carporusso, Grygiel, Trevelyan; Weiß, Ciernik, Breitkreuz; Uvira, Carciola, Schäffler

Roosters: Lange – Sullivan, Liwing; Button, Lavallée; Jares, Teubert; Orendorz – York, Raedeke, Macek; Foster, Whitmore, Petersen; Friedrich, Wruck, Dupont; Bassen, Chris Connolly, Blank

Schiedsrichter: Aicher (Rosenheim), Rohatsch (Lindau)

Tore: 0:1 (08:59) York (Macek, Raedeke), 0:2 (24:25) Dupont (Liwing, Foster/5:4) 0:3 (25:56) Button (Petersen, York/5:4), 1:3 (40:42) Lamb (Carporusso, DaSilva), 1:4 (56:42) Whitmore (Petersen/Empty Net)

Strafen: Panther: 10; Roosters: 2

Zuschauer: 4 482

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