4:3-Heimerfolg

Roosters ringen auch Schwenningen nieder

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Kevin Lavallée, Alex Foster und Brodie Dupont (von links) freuen sich über den nächsten Sieg der Iserlohn Roosters – diesmal gegen das Überraschungsteam aus Schwenningen.

Iserlohn -  Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben ihr Wochenende zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht. Nachdem sie bereits am Donnerstagabend zu einem 4:2-Erfolg bei den Kölner Haien kamen, legten die Sauerländer am Sonntag einen 4:3 (0:1, 1:2, 3:1)-Sieg gegen die Schwenninger Wild Wings nach.

Hilfreich war dabei, dass die Gastgeber in der Eissporthalle am Seilersee von Beginn an hellwach waren. Bereits nach 16 Sekunden zappelte die Scheibe zum ersten Mal im Netz von Schwenningens Goalie Pätzold. Alex Foster war nach Assist von Nick Petersen und Brodie Dupont zur Stelle mit der 1:0-Führung für den IEC. Die Roosters blieben auch in der Folgezeit des ersten Drittels die bessere Mannschaft, ließen jedoch einige Gelegenheiten verstreichen, das Resultat deutlicher zu gestalten. Nicht einmal eine 5:3-Überzahl in der Schlussphase der ersten 20 Minuten, als bei den Wild Wings Ashton Rome und Mac Gregor Sharp auf der Strafbank saßen, verstanden die Sauerländer auszunutzen.

Und so war der Spielverlauf zu Beginn des Mitteldrittels auf den Kopf gestellt. 23 Sekunden nach Wiederbeginn traf Sean O’Connor auf Vorlage von Sascha Goc für die Gäste zum 1:1-Ausgleich. Die Iserlohner waren anschließend völlig von der Rolle, mussten durch Goc gar den 1:2-Rückstand hinnehmen (33.). Der Nationalspieler zog von der blauen Linie ab und IEC-Goalie Mathias Lange war chancenlos, weil mehrere Akteure ihm die Sicht nahmen.

Erst im Schlussabschnitt fanden die Gastgeber wieder in die Partie zurück. Jeff Giuliano küsste die Roosters Sekunden vor dem Ende einer Strafzeit gegen Schwenningens Robert Brown mit seinem Tor zum 2:2 wieder wach (42.) und gab den Startschuss für eine kämpferische und schwungvolle Schlussphase. Zwar schloss Goc einen Konter der Süddeutschen mit dem 2:3 ab (47.), doch die Sauerländer antworteten mit Liwings 3:3 (49.) und überstanden auch eine Unterzahl, als Brent Raedeke wegen unnötiger Härte draußen saß. Schließlich machte Dupont mit seinem Schuss zum 4:3 den IEC-Sieg klar (58.). - rm

Roosters: Lange – Liwing, Petersen, Raedeke, Danielsmeier, Dupont, Giuliano, Macek, Kahle, Lavallée, Wruck, Foster, Teubert, Blank, Button, Bassen, Ordendorz, Friedrich, Whitmore

Schwenningen: Pätzold – Granath, Caldwell, Goc, Matsumoto, Brown, Sacher, Green, Danner, Sharp, Keil, Schmidt, Hacker, O’Connor, Ramsay, Rome, Dinger, Pielmeier, Dück, Schlager

Schiedsrichter: Brill, Fischer

Tore: 1:0 (0:16) Foster (Petersen, Dupont), 1:1 (20:23) O’Connor (Matsumoto, Goc), 1:2 (32:04) Goc (Schlager, Caldwell), 2:2 (41:32) Giuliano (Button, Blank/PP 5:4), 2:3 (46:57) Goc (Sharp, Rome), 3:3 (48:41) Liwing (Dupont, Foster), 4:3 (57:04) Dupont

Strafminuten: Roosters 8, Schwenningen 10

Zuschauer: 3 557

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