Roosters erhalten in der DEL-Pause fünf freie Tage

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Nach dem 3:2-Erfolg gegen die Straubing Tigers am Sonntag haben Brodie Dupont und die Iserlohn Roosters in der Nationalmannschaftspause nun fünf Tage frei.

Iserlohn - Selten hat man diese Form von Flucht gesehen am Seilersee. Nur zwanzig Minuten nach Ende des Matches gegen die Straubing Tigers (3:2) in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hatte sich ein Großteil der Mannschaft der Iserlohn Roosters aus dem Staub gemacht. Kurzurlaub dank Nationalmannschaftspause.

Fünf Tage hat das Team komplett frei. „Für uns geht’s ein paar Tage in die Heimat Klagenfurt. Unser Baby war noch nie dort, deshalb besuchen wir die Großeltern“, sagte Torhüter Mathias Lange. Colten Teubert zieht es mit Ehefrau Ashley und den Kindern in die Sonne. „Wir machen ein paar Tage ,all inclusive‘ auf Fuerteventura in Spanien, ein bisschen relaxen vor den letzten acht Spielen der Saison.“

Städtetouren stehen an für J.P. Côté, der zu Freunden nach Kopenhagen reist, Ryan Button erkundet Dublin, Michel Périard mit Ehefrau Sabine und den Hunden Binz auf Rügen. Nur Zach Hamill und Chris Connolly werden am Seilersee arbeiten. Nationalstürmer Brooks Macek reiste noch am Sonntagabend nach Garmisch-Partenkirchen, wo er vier Tage lang Training mit der DEB-Auswahl hat.

Vor dem Abflug beendeten die Roosters ihre Negativserie. Fünf Spiele in Folge verlor das Team vom Seilersee, kehrte gegen Angstgegner Straubing zurück in die Erfolgsspur. „Ich glaube, wir haben alles gegeben. Nachdem wir ein bisschen ins Stolpern gekommen waren, wollten wir alle unbedingt den Sieg“, meinte Teubert. 45 Minuten war sein Team die bessere Mannschaft oder zumindest gleichwertig. Zu Beginn des zweiten Abschnitts und in den letzten Minuten hatten die Niederbayern die Oberhand.

„Wir haben zur rechten Zeit die Tore gemacht, unseren Ärger nach zwei Situationen im zweiten Abschnitt gut unter Kontrolle gebracht“, so Lange. Was der Torhüter meinte, aber nicht sagte, war sein Ärger über die Schiedsrichter. Das Duo Aumüller/Schimm erweckte den Eindruck, nicht mit gleichem Maß zu messen. So hatten die Referees vor der von Lange beschriebenen Phase einen Treffer nicht gegeben, außerdem einen Check nahe der Bande gegen Côté ignoriert.

Die Roosters selbst wollten die Leistung des Unparteiischen-Teams nicht in den Mittelpunkt rücken. Vielmehr beschäftigte sich Manager Mende mit der eigenen Mannschaft: „Wir haben nach der ersten Pause eine tolle Zeit erlebt, aber auch unseren Preis für das gezahlt, was wir uns abverlangt haben. Deshalb ist es jetzt so wichtig, unsere Akkus aufzuladen.“

Nach übereinstimmenden Informationen unserer Zeitung und des Fachmagazins „Eishockeynews“ haben die Roosters für die kommende Saison einen weiteren Spieler unter Vertrag genommen. Von den Adlern Mannheim soll der ehemalige Nationalverteidiger Christopher Fischer an den Seilersee wechseln. Kommentieren wollte Mende die Personalie nicht, sagte nur, es handele sich um einen Spieler, der seinem Team weiterhelfen könne.

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