Iserlohn zu Gast bei Düsseldorfer EG

Manager empfiehlt den Roosters „Sportler-Gebrabbel“

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Nach zuletzt vier Niederlagen nutzten die Iserlohn Roosters um Torwart Mathias Lange diese Woche zur körperlichen und mentalen Regeneration mit Blick auf die Partien in Düsseldorf und gegen Straubing.

Iserlohn - Themenwoche „Aufklärung“: Der hatten sich die sportlich Verantwortlichen der Iserlohn Roosters strikt verschrieben. Der Plan, schon vor dem vergangenen Wochenende erstellt, wurde denn auch umgesetzt. Spätestens am Freitag aber holt die Sauerländer der Alltag ein, wenn das Auswärtsspiel bei der Düsseldorfer EG beginnt (19.30 Uhr).

Montag frei mit Mannschaftsessen, Dienstag frei, Mittwoch Training, anschließend Kabinenfest, Donnerstag Training, Freitag Spiel. „Es ging außerhalb einer englischen Woche vor allem um die Regeneration, mental und körperlich. Und der Plan ist aufgegangen“, sagt IEC-Cheftrainer Jari Pasanen.

Das galt auch für jeden der am Wochenende auf der Tribüne platzierten Spieler. „Chris Connolly hat sich deutlich gesteigert, viel bessere Trainingseindrücke hinterlassen. Dieter Orendorz hat seine Schulterverletzung auskuriert. Beide werden auflaufen“, so Pasanen.

Eigentlich müssten als Konsequenz zwei andere Akteure aus dem Kader gestrichen worden, eine Entscheidung wurde den Coaches aber abgenommen. „Da sich Denis Shevyrin eine ansteckende Augenentzündung zugezogen hat, haben ihm die Ärzte Kabinenverbot erteilt.“ Der aktuell sehr stabil agierende Youngster hat daraufhin die ganze Woche nicht trainiert, wird sowohl am Freitag im ISS-Dome als auch am Sonntag am Seilersee (14.30 Uhr) gegen die Straubing Tigers nicht auflaufen.

Aus dem Kader gestrichen wird nur Zach Hamill, dessen spielerische Stärken alle noch immer beeindrucken. Allein sein Fitnesszustand hat sich nicht soweit verändert, dass er Topleistungen abrufen kann. „Wir haben ihm einen Plan gemacht, den er in den kommenden Tagen abarbeiten soll, um ihn endlich richtig fit zu bekommen“, so Pasanen.

Mit dem am vergangenen Wochenende kritisierten J.P. Côté hat der Cheftrainer ein Gespräch von „Mann zu Mann“ geführt, ihm dabei noch einmal vor Augen geführt, dass er ebenfalls zu denjenigen gehört, die sich vor allem durch ihre einfache Spielweise ausgezeichnet haben, zu der die gesamte Mannschaft möglichst rasch zurückfinden soll.

Das unterstreicht auch Manager Karsten Mende. „Einfache Dinge richtig machen, nicht nachdenken, wieder auf das eigene Gefühl vertrauen, hart arbeiten. Das ist der Schlüssel zum Comeback für das ganze Team. Das hört sich zwar an wie Sportler-Gebrabbel, ist aber der einzige Weg.“

Dass die Iserlohner weitere Punkte benötigen, zeigt die Tabelle. Der Weg nach oben ist den Roosters weiterhin nicht verstellt, wie in jedem Jahr drängt aber die Konkurrenz von hinten. „Wir dürfen nicht vergessen, unser erstes Ziel im Auge zu behalten und das ist ein Platz unter den besten Zehn“, so Pasanen.

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