Eishockey-Cracks der Roosters in Lüdenscheid

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Die Profis der Iserlohn Roosters und der Nachwuchs der Sauerland Steel Bulls lieferten sich am Montag auf der Eisbahn am Rathausplatz in drei Mini-Spielen packende Duelle. Am Ende behielten die „Bullen“ mit 3:0-Punkten die Oberhand.

Lüdenscheid - Rund 150 Fans und Zuschauer verfolgten am Montagabend auf dem Lüdenscheider Rathausplatz, wie die Eishockey-Cracks des DEL-Klubs Iserlohn Roosters und die Nachwuchsspieler der Sauerland Steel Bulls zu einem Schaukampf auf der Eisbahn zusammenkamen. Im Anschluss erfüllten Liwing & Co Autogrammwünsche im Rathaus-Foyer.

Von Emanuel Holz

Den freundschaftlichen Vergleich zwischen „Bullen“-Nachwuchs und DEL-Profis, ausgespielt in den drei Mini-spielen Puck hochhalten, Torwand-Schießen und zielgenauem Pass, entschieden die Talente Maxi Wieczorek und die Zwillingsbrüder Robin und Marco Poberitz mit 3:0-Punkten für sich. Zuerst bezwang Robin Poberitz Roosters-Profi Marko Friedrich im Puck hochhalten deutlich. Jeder Akteur hatte drei Versuche, in seinem besten Durchgang erzielte Poberitz 32 Kontakte, Friedrich nur zwölf Wiederholungen.

Im Anschluss kam es zu einem Marathon-Duell im Torwand-Schießen zwischen Maxi Wieczorek und Collin Danielsmeier, das das Bullen-Talent nach 1:1-Zwischenstand und gefühlt 30 Wiederholungen am Ende für sich entschied. Roosters-Headcoach Jari Pasanen hatte dem Duo, um die Wahrscheinlichkeit eines Treffers zu erhöhen, mehrfach erlaubt, die Distanz zur Torwand zu verkürzen. Im Anschluss an das Duell meinte Collin Danielsmeier scherzend: „Jetzt habe ich mir den ganzen Abend versaut.“ Ob der mäßigen Leistung seines Teamkollegen feixte Daniar Dshunussow: „Vielleicht hat Collin schlecht geschlafen, oder das Mittagessen hat ihm nicht geschmeckt.“

Damit lagen die Nachwuchsspieler der Steel Bulls, allesamt 2001er Jahrgänge und neben dem SSB auch für Roosters-Auswahlmannschaften aktiv, bereits nach dem zweiten Minispiel uneinholbar vorne.

Dennoch traten nun Robin Poberitz und Dieter Orendorz sowie Marco Poberitz und Daniar Dshunussow zum Spiel „Triff den Dicken“, wie es Moderator Mirko Heintz selbstironisch nannte, an. Aus je einer Ecke sollte der Puck so nah wie möglich an Heintz herangespielt werden. Am besten zielte Robin Poberitz, der somit dem erst siebenjährigen Wettpaten Justin Pet aus Lüdenscheid ermöglichte, bei einem der nächsten Roosters-Heimspiele live vor Ort zu sein und dabei hinter die Kulissen zu schauen.

Im Anschluss an das muntere Treiben auf dem Eis freuten sich rund 80 Fans – weniger als im Vorjahr – über die Autogramme ihrer Idole, die zum zehnten Mal in Folge in der Bergstadt zu Gast waren.

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