Eishockey

Rumpfteam vom Seilersee zwei Drittel lang völlig chancenlos

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Alexei Dmitriev (rechts) erzielt den Ehrentreffer gegen die Augsburg Panther.

Augsburg - Die Iserlohn Rooster sind personell arg gebeutelt bei den Augsburg Panther angetreten. Wie sich das Team vom Seilersee geschlagen hat, lesen Sie hier:

Wie schon am Freitag reichte es für das Rumpfteam der Iserlohn Roosters nicht für Punkte. In Augsburg unterlagen die Iserlohner den Panthern 1:4 und kassierten damit die zweite Niederlage am vorletzten DEL-Wochenende. 

Die Sauerländer erahnten schon in den ersten Sekunden, was an diesem Nachmittag auf sie zukommen würde. Augsburg kam mit jeder Menge Geschwindigkeit aus der Kabine und machte sofort mächtig Druck auf das Gästetor. Selbstverschuldet war die erste 100-prozentige Chance der Panther. In Unterzahl steuerten Tölzer und Payerl alleine auf Anthony Peters zu. Payerl traf allerdings nur die Latte (3.). 

Die Roosters benötigten einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Die ersten Annäherungsversuche durch Weiß, Clarke und MacQueen blieben allerdings erfolglos. Ganz anders die Hausherren, die ein wahres Scheibenschießen veranstalteten. Sezemsky scheiterte nur knapp am Außenpfosten (7.). Iserlohn hatte immer wieder große Mühe, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. Dass dies auf Dauer nicht gut gehen würde, zeigte sich im ersten Powerplay der Augsburger. Sezemsky zog von der blauen Linie ab, Schmölz fälschte den Puck vorm Tor zur 1:0-Führung ab. Auch im Mittelabschnitt änderte sich zunächst nichts. Anthony Peters stand gleich zu Beginn unter Dauerbeschuss, allerdings parierte der Schlussmann die Schüsse allesamt. Die beste Möglichkeit vergab LeBlanc in Überzahl, als er freistehend mit seiner Direktabnahme an Peters scheiterte (25.). 

Auf der anderen Seite sorgte ebenfalls ein Powerplay für Gefahr. O’Connors Schuss flutschte Markus Keller durch die Arme und touchierte danach noch den Pfosten (30.). Fast im Gegenzug kassierten die Roosters dann aber den zweiten Gegentreffer. LeBlanc ließ Rumble alt aussehen und verlud im Anschluss auch noch Peters zum 2:0 (32.). Gerade mal zwei Minuten später klingelte es erneut im Iserlohner Kasten. In Überzahl traf Patrick McNeill den Winkel (34.). 

Im Schlussabschnitt ließen es die Panther gemütlicher angehen. So kam der Gast zu Chancen: Rumbles Schuss fälschte Alexej Dmitriev zum 1:3 ab (44.). Da Hafenrichter und Payerl auf der anderen Seite ihre Möglichkeiten vergaben, hätte Orendorz beinahe auf 2:3 verkürzt, doch der Puck wurde vor der Linie geklärt (47.). Lautenschlager lief zudem alleine auf Keller zu, schoss aber übers Tor. Alles Aufbäumen brachte am Ende nichts. Drew LeBlanc krönte seine gute Leistung mit dem zweiten Treffer und entschied damit die Partie endgültig (58).

Die Statistik zum Spiel

Panther: Keller – Rogl, Lamb; Haase, McNeill; Valentine, Sezemsky; Tölzer – LeBlanc, Hafenrichter, Kosmachuk; Stieler, Trevelyan, Payerl; Gill, Schmölz, Fraser; Holzmann, Sternheimer
Roosters: Peters – Rumble, O´Connor; Schmitz, Baxmann; Buschmann, Raymond – Clarke, MacQueen, Petan; Samanski, Halmo, Lautenschlager; Weiß, Dmitriev, Fleischer; Orendorz, Blank
Tore: 1:0 (17:13) Schmölz (5-4/ Sezemsky, Lamb), 2:0 (31:01) LeBlanc (Trevelyan, Keller), 3:0 (33:53) McNeill (5-4/ Kosmachuk, Stieler), 3:1 (43:11) Dmitriev (Rumble, Halmo), 4:1 (57:28) LeBlanc (Sternheimer, Haase)
Schiedsrichter: Bauer/Schukies
Strafminuten: Panther 4 – Roosters 10
Zuschauer: 5522

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