Roosters reisen selbstbewusst nach Mannheim

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Auf den Einsatz von Dusan Frosch müssen die Iserlohn Roosters am Mittwochabend beim Gastspiel in Mannheim wahrscheinlich verzichten. Der Roosters-Stürmer klagt seit dem Wochenende über Schmerzen im Sprunggelenk.

Iserlohn - „Es geht schon besser“, meint Roosters-Rekordspieler Collin Danielsmeier nach dem heftigen Check des Ingolstädters Boucher. An einen Einsatz am Mittwochabend gegen die Adler Mannheim (19.30 Uhr/SAP-Arena) ist allerdings kaum zu denken. Dafür schmerzt der Oberkörper noch zu sehr.

Über Schmerzen klagt auch Stürmer Dusan Frosch – im Sprunggelenk. Deutlich besser sieht es bei Simon Fischhaber aus. Trotz muskulärer Probleme am Wochenende werde er versuchen, so lange wie möglich durchzuhalten. „Je mehr Einsätze ich schaffe, umso mehr helfe ich dem Team!“ Das weiß auch Cheftrainer Doug Mason zu schätzen, der nicht nur auf das Mannheim-Spiel schaut, sondern vor allem auf die weiteren schweren Aufgaben seiner Mannschaft. „Freitag geht’s gegen Straubing, Sonntag gegen Wolfsburg. Da wird es am Ende auf jedes Körnchen Kraft ankommen!“

Die will auch Dieter Orendorz beisteuern, der gegen Mannheim definitiv spielen wird. „Ich weiß, dass ich viel Glück gehabt habe“, sagt der Youngster und zeigt in der Kabine das gebrochene Visier herum. Nur um Millimeter haben die Splitter seinen Augapfel verpasst. „Es ist einfach unerklärlich, wie so etwas mit geprüftem Material passieren kann, aber ich denke, wir werden beim Lieferanten mal nachfragen.“

Sein Grinsen beruhigt, der Schock ist verdaut. Jetzt gilt die Konzentration der schweren Aufgabe bei den Adlern. Drei Punkte und vier Tabellenplätze liegen zwischen beiden Mannschaften – und jede Menge Selbstvertrauen. Das haben die Roosters bisher ohne Zweifel gesammelt. Mannheim, das Team, das in der letzten Saison als Meisterschaftsfavorit in den Playoffs ausschied, kann indes nach fünf Spielen nicht zufrieden sein. Zwar fehlen mit Fischer, Endras, Hospelt, Magowan und möglicherweise Rheault bis zu fünf Stammspieler verletzungsbedingt, dennoch ist der eigene Anspruch höher. Auch deshalb wurde mit Simon Gamache aus der Schweizer Nationalliga A nachgelegt, der am Mittwoch sein erstes Match bestreitet.

Das ist auch den Roosters mit Neuzugang Colton Teubert gelungen, der mit der Rückennummer 33 erstmals aufläuft. „Wir dürfen von ihm sicher nicht zu viel erwarten. Er hat nur einmal mit uns trainiert, hat aber gezeigt, dass er mit seinem Körper arbeiten kann und einen wirklich guten Schuss hat“, betont Mason. Teubert wird an der Seite von Lasse Kopitz in die Partie gehen. Im Tor setzt Mason weiter auf das Rotationsprinzip, so dass diesmal wieder Lange spielt. Aus Duisburg hat Cheftrainer Mason zudem die Förderlizenzspieler Kahle und Hofland nach Iserlohn beordert.

Roosters: Lange – Raymond, Orendorz, Teubert, Kopitz, Brennan, Jares – York, Macek, Raedeke; Sertich, Wolf, Mulock; Foster, Giuliano, Hofland; Fischhaber, Hommel, Kahle

Von Mirko Heintz

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