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Die zweite „66“ des Golferlebens

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Von: Thomas Machatzke

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Daniel Maiworm (GC Gelstern)
GCG-Rekord-Clubmeister Daniel Maiworm wiederholte seine 66er-Runde aus dem Jahr 2005, blieb am Samstag fünf Schläge unter Par. © Thomas Machatzke

Der Monat August ist für die Golferinnen und Golfer in ganz Deutschland kein Monat wie jeder andere.

Schalksmühle – Im August suchen die Aktiven die rechte Form für die bundesweit immer am ersten September-Wochenende stattfindenden Clubmeisterschaften. Die Clubmeisterschaften sind in jedem Klub des Landes einer der Höhepunkte des Jahres.

Beim GC Gelstern gibt es im August eine Reihe von guten Möglichkeiten, sich für die Titelkämpfe einzuspielen. Der „Preis der Pros“ (14. August) und das Turnier „20 Jahre Betriebs GmbH“ (20. August) warten an den nächsten beiden Wochenende, dazu ebenfalls am 20. August für die Spieler der Clubmannschaft der Willy-Schniewind-Mannschaftspreis als Traditions-Wettbewerbes des Golfverbandes NRW. Der GC Gelstern tritt dann mit dem Team im Siegerland an.

Den Auftakt indes machte am Samstag eines der beiden großen Sponsorenpoolturniere im Jahreskalender, der „Preis der heilenden und beratenden Berufe“. Und im Zentrum dieses Auftaktes stand der Rekord-Clubmeister und Vizepräsident, Daniel Maiworm. „Ja, da habe ich mal einen rausgehauen“, stellte er am Sonntag im Rückblick fest. Nicht irgendeinen: Maiworm, der auf der 18-Loch-Anlage in Gelstern schon so viele sehr gute Runden gespielt hat, benötigte nur 66 Schläge, lag damit fünf Schläge unter Par. Es war mit der 66er-Runde vom 6. August 2005 die beste Runde, die er auf der Anlage seines Heimatclubs gespielt hat.

„Damals, bei meiner ersten 66er-Runde, war es ein neuer Platzrekord. Den hat dann nachher Ben Becker aber noch einmal verbessert.“ Becker, der inzwischen für den Golf- und Landclub Köln spielt, trat 2010 mit dem GC Sorpesee zum Mannschaftsspiel in Gelstern an und spielte eine 64er-Runde. Seitdem steht der Platzrekord bei sieben Schlägen unter Par.

66 Schläge: Damit lag Daniel Maiworm am Samstag neun Schläge vor Clubmeister Dominik Stuhldreier, der mit einer 75er-Runde keineswegs enttäuschte. Es war eine ordentliche Runde, genauso wie die 77 von Yanik Müchler und die 79 von Thomas Geisel. Aber an diesem Tag standen sie alle im Schatten des Meisters aller Klassen. Denn das war Maiworm, der mit dieser 66er-Runde auch die Nettoklasse A (Handicap bis 19.6) mit 45 Punkten klar vor seinem Flightpartner Guido Schulte, dem anderen Vizepräsidenten des GCG, gewann. Schulte brachte es auf 41 Punkte, genauso wie Yvonne Probst als Dritte der Nettowertung A.

Auch Probst spielte eine starke Runde, kam mit 84 Schlägen zurück zum Klubhaus, was ihr mit 24 Punkten den souveränen Sieg im Damenbrutto bescherte. Auch Probst setzte damit ein Ausrufezeichen in Richtung Clubmeisterschaft. Sie verwies Dorina Pieper (17) und Ulrike Badziura (16) auf der Plätze zwei und drei.

Einen Gästesieg gab’s in der Nettoklasse B (Handicap ab 19.7): Henning Hecker, ehemaliger Handballtorwart aus Schalksmühle, golft inzwischen aktiv für den GC Elfrather Mühle. Beim Gastspiel im Schalksmühler Höhengebiet spielte er in Relation zu seinem Handicap eine überragende Runde und verwies im Netto B mit 55 Punkten Nora Borghardt (47) und Sigrid Mauter (43) klar auf die Ränge zwei und drei.

Auch Sonderpreise gab’s im Rahmen der Siegerehrung beim geselligen Teil eines nicht nur mit Blick aufs Wetter perfekten Golftages mit 67 Teilnehmern (24 Damen, 43 Herren): Dania Schwenke schlug den Longest-Drive der Damen, Ulrike Badziura setzte sich hier in der Nearest-to-the-pin-Wertung durch, die bei den Herren Yanik Müchler für sich entschied. Und den Longest-Drive bei den Herren? Den schlug an diesem Tag natürlich Daniel Maiworm. Für den Rouinier war es einer von 66 Schlägen auf dem Weg zu einer Runde, die einen festen Platz in seiner an Ereignissen nicht armen Golfvita erhalten wird.

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