Eishockey, DEL

Crunchtime in der DEL: Roosters nach Ingolstadt und München

Trainerbild Brad Tapper im Portrait
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Brad Tapper hofft auf Bonuspunkte in Ingolstadt und München.

Es geht um die Wurst: Die Iserlohn Roosters wollen auf der Zielgerade noch auf den Playoff-Zug aufspringen, doch die Aufgaben am Donnerstag in Ingolstadt und am Freitag in München sind alles andere als leicht.

Iserlohn – „Crunchtime“ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL): Bevor am Freitag und Sonntag die letzten beiden Spieltage in der Verzahnungsrunde anstehen (alle Partien zeitgleich um 19.30 bzw. 14.30 Uhr), gehört die Bühne am Donnerstagabend ausschließlich dem ERC Ingolstadt und den Iserlohn Roosters, die sich ab 19.30 Uhr in der Saturn-Arena in einem Nachholspiel vom 4. April gegenüberstehen.

Nur elf Stunden nach dem Ende des Heimspiels gegen Schwenningen (3:2 nach Verlängerung) ging am Mittwochvormittag die Reise der Sauerländer los, startete der Auswärtstrip nach Ingolstadt und München (Freitag, 19.30 Uhr). Mehr als schlafen war nicht drin – und ein Schnelltest. Selbst für ausreichende Regeneration lässt der Ligaalltag keine Chance.

Überragend im Spiel gegen die Wild Wings war Kapitän Torsten Ankert, und das im 750. DEL-Spiel seiner Karriere. Es zeigte einmal mehr, wie wertvoll er in dieser Spielzeit für die Roosters ist.

Crunchtime in der DEL: Roosters nach Ingolstadt und München

„Es geht nicht um mich, es geht immer nur um die Mannschaft. Der Sieg war unglaublich wichtig, und egal, wer die Tore macht, entscheidend ist vor allem, dass das Team Erfolg hat“, sagt Ankert. Das weiß Christian Hommel nur zu gut, aber auch er wollte ein paar Sätze über seinen Kapitän loswerden. „Torsten und ich haben viel gemeinsam. Wir beide haben kein außerordentliches Talent, haben aber gekämpft bis zum Umfallen, und das zeichnet ihn aktuell besonders aus“, sagt der Manager.

Ein Lob verdiente sich auch Marko Friedrich. Der gebürtige Franke bereitete den Treffer von Brent Raedeke zum 3:2 vor, findet mit seinem Tempo endlich in die Saison. Es hat nach seiner schweren Kopfverletzung zwar lange gedauert, aber jetzt ist er wieder auf dem Weg, der Alte zu werden.

Er weiß, dass vor den letzten drei Hauptrundenspielen vor allem eines stimmt: der Zusammenhalt. „Wir haben uns schon so richtig gefreut, als ‘Anki’ seinen Treffer erzielt hat. Die ganze Bank ist aufgesprungen, hat ihn gefeiert. Das spricht einfach für ein gutes Mannschaftsgefüge.“ Die Playoffs wären für alle die Krönung einer außergewöhnlichen Saison. „Nicht rechnen, einfach gewinnen“, meint Christian Hommel.

Jens Baxmann und Steve Whitney sind genauso wie Dieter Orendorz nicht mitgefahren, in Ingolstadt und München sind die Roosters ohnehin klare Außenseiter. Andererseits sind beide Kontrahenten im Gegensatz zu den Roosters schon für die Playoffs qualifizieren, gehen von daher vielleicht nicht mehr mit vollem Engagement zur Sache. MiHei

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