Coronavirus

Coronavirus: Sportfunktionäre mit Ratschlägen

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Daniel Becker (links) von der TTSG Lüdencheid und Stanislav Ivanov vom TTC Altena sollen auf den Handschlag bei ihren Partien verzichten.

Kreisgebiet - Auch die Sportfunktionäre machen sich Gedanken, welche Maßnahmen man ergreifen kann, um das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus zu verringern. 

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen ist in NRW sprunghaft angestiegen und beschäftigt natürlich auch die Sportfunktionäre und die Sportler selbst. Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) teilte nun mit, dass er derzeit dennoch keine Veranlassung sehe, den Spielbetrieb bzw. Wettkämpfe in der Leichtathletik für dieses Wochenende abzusagen. „Oberste Priorität hat die Gesundheit der Menschen. Deshalb stehen der FLVW und seine Kreise in engem Kontakt mit den Behörden im Verbandsgebiet. Eine gegründete Task Force wird täglich die Lage verfolgen und die westfälischen Vereine umgehend über weitere Entscheidungen informieren“, heißt es in der Mitteilung des FLVW, der darum bittet, den Ratschlägen des Robert Koch-Instituts zu folgen – und er verweist unter anderem auf eine „Husten- und Nies-Etikette“ sowie auf eine „gute Händehygiene“. 

Auch der Tischtenniskreis Lüdenscheid hat auf die neuen Corona-Fälle in NRW reagiert. In einer Rundmail empfahl Kreisvorsitzender Edgar Schwarzkopf am Donnerstagabend den Vereinen, bei den Meisterschaftsspielen auf das übliche Händeschütteln und Abklatschen zu verzichten. Das gleiche gelte innerhalb der Teams. „Will man nicht völlig darauf verzichten, sollte eine Begrüßung oder Gratulation ,Faust gegen Faust’ ausreichend sein“, schreibt Schwarzkopf. Da auch der Ball Überträger des Virus sein könne, empfiehlt der Kreisvorstand, nach jedem Spiel die Hände gründlich mit Seife zu reinigen (mindestens 20 Sekunden) und/oder ein Desinfektionsmittel zu benutzen. Der Gastgeber soll deshalb möglichst Sorge dafür tragen, dass ein Desinfektionsmittel für die Hände in der Halle bereit steht. 

Die Verantwortlichen der Vereine sollen überdies Sorge dafür tragen, dass ihre Mitglieder über diese Maßnahme informiert werden und diese die Verweigerung des Handschlags nicht als Unsportlichkeit werten, so Schwarzkopf weiter.

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