Tennis

Viel Spaß, hohe Intensität

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Trainer Filip Strzelczyk (Mitte) mit den sechs tennisbegeisterten Camp-Teilnehmern von TuRa Eggenscheid. Die Teilnehmerzahl war kurzfristig noch gesunken, da zwei Kinder krankheitsbedingt ausfielen.

Lüdenscheid – Das Wetter ist dieser Tage in der Bergstadt nicht von viel Sonnenschein geprägt. Doch solange es nicht regnet, können die Outdoor-Sportarten aufatmen. Die Teilnehmer des Feriencamps der Tennisabteilung von TuRa Eggenscheid am Dickenberg jedenfalls schwitzen und schuften seit Montag (15.07.) unter Anleitung von Trainer Filip Strzelczyk auf der roten Asche des Vereinsgeländes

Sechs Kinder sind dem Aufruf des Vereins gefolgt. In der geringen Teilnehmerzahl sieht Strzelczyk auch eine Chance: „Natürlich haben wir darauf gehofft, dass sich mehr Kinder anmelden. Andererseits ist das Angebot an Camps in der Ferienzeit sehr hoch. Leider sind auch noch kurzfristig zwei Kinder ausgefallen. Aber dafür trainieren wir in der Zeit umso intensiver, und keiner kommt zu kurz“, erklärt der Trainer, der selbst in der vergangenen Spielzeit für den TC Halden 2000 in der Verbandsliga aufschlug und zudem als Trainer in Hagen tätig ist. Falls das Wetter dann doch einmal komplett ins Negative umschlagen sollte, werden alternativ der Fitnessraum genutzt oder Spiele im Vereinsheim gespielt, sodass die Kinder in der Zeit von 9 bis 14 Uhr auf jeden Fall beschäftigt sind. Um stets gestärkt zu sein, stehen den Athleten Honigmelonen, Obst, Getränke und auch ein paar Süßigkeiten zur Verfügung.

Laver das große Vorbild

Um die Mittagszeit können sie sich mit einer warmen Mahlzeit stärken, bevor es in den Endspurt geht. Die Frage nach den Vorbildern wird von einem Kind nicht mit Federer, Djokovic, Tsitsipas oder Zverev, sondern mit Rod Laver beantwortet. Überraschend, liegt die Blütezeit des Australiers doch einige Zeit zurück – seine Grand-Slam-Titel sammelte der Linkshänder in den 1960er-Jahren. „Den kennst du doch gar nicht“, stellt Strzelczyk ein wenig verblüfft fest. Auch wenn die Aussage mit Laver als Vorbild eventuell nicht ganz ernst gemeint war, zeigt sie doch deutlich auf, dass sich die TuRa-Kinder mit dem Tennissport auseinandersetzen und auf dem Dickenberg ihrer großen Leidenschaft nachgehen.

Am Ferienende besteht für die Kinder nochmals die Möglichkeit, sich eine Woche (19. bis 23. August) von Strzelczyk trainieren zu lassen. „Ob das zweite Camp tatsächlich stattfindet, steht zurzeit noch aber noch nicht fest“, erklärt der Übungsleiter und verweist auf die geringe Resonanz. Dabei würde sich ein fünftägiger Tennisaufenthalt für alle Kinder lohnen. Die intensiven Einheiten werden mit großer Sicherheit einen Leistungssprung zur Folge haben. Ob es einmal für eine Karriere wie die eines Rod Laver reicht, sei dahingestellt..

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