TTC Altena plant Durchmarsch in die Oberliga

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Er steht im NRW-Liga-Team der Burgstädter dann parat, wenn Not am Mann ist: Kreismeister Anthony Cortese.

Altena - Landesliga-Meister, Verbandsliga-Meister, NRW-Liga-Meister? Gut zweieinhalb Jahre nach dem freiwilligen Rückzug aus dem Tischtennis-Profibereich in die Landesliga ist der TTC Altena auf allerbestem Weg in die Oberliga.

Der Titelfavorit wurde in der Hinrunde der NRW-Liga seiner Rolle absolut gerecht und ist spätestens nach dem 9:2-Erfolg im Gipfeltreffen beim Tabellenzweiten TTC Herne-Vöde das Maß aller Dinge.

Zehn Siege der Burgstädter steht im bisherigen Saisonverlauf lediglich eine Niederlage gegenüber. Die setzte es bereits am dritten Spieltag im Auswärtsspiel beim Mitaufsteiger TTU Bad Oeynhausen, als Altenas Spitzenspieler Ara Karakulak verhindert war. Es folgte eine beeindruckende Siegesserie, in der der TTC-Express reihenweise Kantersiege einfuhr und seine Ausnahmestellung in dieser Liga untermauerte.

Lediglich der SC Union Lüdinghausen bereitete dem zweimaligen Deutschen Mannschaftsmeister Ende November Probleme und verkaufte seine Haut bei der 5:9-Niederlage teuer. Es war einer der äußerst seltenen Abende, an denen sich Altenas Spitzenspieler Ara Karakulak in einem Einzel geschlagen geben musste. Lüdinghausens Armin Wlosik, Hernes Marcel Kautz sowie Martin Vatheuer vom TTC GW Bad Hamm konnten den vermeintlich besten Plastikball-Künstler der Liga bezwingen. Am Ende dieser Abende, und das war das letztlich entscheidende, verbuchte die Altenaer Mannschaft aber die Punkte auf ihrem Konto.

Als Glücksgriff der sportlichen Leitung der Altenaer erwies sich die Verpflichtung des polnischen Trios Krzysztof Zielinski, Marcin Jarkowski und Michal Wierzchowski. Am vorderen Paarkreuz erspielte Zielinski in den Einzeln eine stolze 15:2-Bilanz.

Eine seiner beiden Niederlagen in der ersten Saisonhälfte kassierte Zielinski gegen Henning Zeptner (Bad Hamm), die andere gegen Lüdinghausens Benjamin Jüdt. Zumindest statistisch. Wegen eines Magen-Darm-Infekts aber trat Zielinski gegen Jüdt erst gar nicht an, hätte seine ohnehin schon beeindruckende Bilanz ansonsten sehr wahrscheinlich weiter aufgehübscht. Sei’s drum.

Mannschaftsintern ist es somit Michal Wierzchowski, der nach Abschluss der ersten Saisonhälfte die beste Einzel-Statistik vorweisen kann (12:1). Überaus beachtlich ist zudem die Leistung, die der nimmermüde Altmeister Wilfried Lieck noch immer abruft. Der 70-Jährige erspielte eine 8:3-Bilanz und ist somit wichtiger Punktegarant am unteren Paarkreuz. Ein wahrer Champion eben.

Marcin Jarkowski (10:3), Sacha Köstner (4:1) und Alexander Bosliakov (3:1) sowie Anthony Cortese, der eine negative Bilanz vorweist (2:5), haben ebenfalls bewiesen, dass sie eine Bereicherung dieser so bärenstarken Mannschaft sind.

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