Grandiose Aufholjagd der Highlander belohnt

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Die Supershow des André Bruch im Schlussabschnitt: Drei Assists und zwei Tore des Nationalspielers legten den Grundstein für den erfolgreichen Highlander-Endspurt in Dusiburg.

Duisburg - Ob Augsburg, Essen oder Iserlohn – ein Sieg gegen eines der „Top 4-Teams“ der Liga war den Highlandern Lüdenscheid in dieser Spielzeit bislang nicht vergönnt. Bis zum Samstag: Mit einem 11:9 (2:2, 4:4, 5:3)-Erfolg bei den Duisburg Ducks landeten die „Schotten“ einen veritablen Coup im Kampf um die begehrten Play-Off-Plätze, reduzierten den Rückstand auf Platz vier auf vier Zähler.

Von Tim Viebahn-Knötig

Die Mayer-Schützlinge lieferten eine bärenstarke Leistung ab, bewiesen zwischenzeitlich große Moral und durften sich am Ende beim wieder einmal starken May bedanken, der den „Dreier“ endgültig festgezurrt hatte.

Doch der Reihe nach: Der wieder erstarkte Rekordmeister aus Duisburg eröffnete bereits nach 44 Sekunden den Torreigen nach einem Konter und sollte später nochmals durch Marten in Führung gehen. Doch bis zur ersten Drittelpause hatten Bruch und Elzner für einen ausgeglichenen Spielstand gesorgt.

Nach dem Wechsel schlug das Pendel zunächst eindeutig zu Gunsten der Hausherren aus. Zwar rannten die Highlander forsch an und verbuchten zahlreiche Einschussmöglichkeiten – die größere Effizienz bewiesen jedoch zunächst die Gastgeber, die auf 5:2 davon zogen.

Eine Vorentscheidung? Mitnichten! Binnen sechs Sekunden brachte das Duo Svejda/Stein die Highlander wieder heran, in Über-, dann sogar Unterzahl hatten die Bergstädter das Spiel wieder gedreht – 5:6 (39.), kassierten vor der zweiten Pause aber den erneuten Ausgleich durch Nimako, dem jedoch ein ungeahndeter Check gegen Ex-“Ente“ Könning vorausgegangen war.

Ab ins letzte Drittel, in dem vor allem die Show von Andre Bruch im Mittelpunkt stand. Erst servierte der Nationalspieler den erneuten Führungstreffer von Svejda, später auch das 8:7 durch Könning, ehe der Highlander-Nummer 14 das 9:7 selbst vorbehalten blieb. Es entwickelte sich nun ein Krimi auf allerhöchstem Niveau: Wieder Fiedler brachte Duisburg auf 8:9 heran, die „Enten“ drängten weiter auf den Ausgleich. Doch den persönlichen Schlagabtausch zwischen Ducks-Kapitän Fiedler, der alle drei Duisburger Treffer im Schlussabschnitt erzielte, und Bruch entschied der Highlander mit einem weiteren Treffer und einem weiteren Assist für sich.

Ducks: Helmdach, Siry (n.e.) - Fiedler, Neuhausen, Bernhardt, Clemens, Lenz, Marten, Nimako, Petry, Schlie, Thum, L. Tinz, T. Tinz, Trede

Highlander: May, Klein (n.e.) - Elzner, Otters, ter Haar, Stein, Bruch, Svejda, Loecke, Nördershäuser, Ortwein, Seuster, Heckmann, Könning

Schiedsrichter: Wichmann/ Klytta (beide Miners Oberhausen)

Tore: 1:0 (0:44) Petry (Lenz), 1:1 (14:42) Bruch (Svejda), 2:1 (16:00) Marten (Clemens), 2:2 (19:35) Elzner (Ortwein), 3:2 (22:43) Fiedler (Trede), 4:2 (26:40) Nimako (Fiedler), 5:2 (29:22) Trede (Clemens), 5:3 (33:49/3-3) Stein (Svejda), 5:4 (33:35/3-3) Svejda (Stein), 5:5 (34:49/4-3) Elzner (May), 5.6 (38:46:/3-4) Svejda (Könning), 6:6 (39:43) Nimako (Fiedler), 6:7 (40:09) Svejda (Bruch), 7:7 (41:09) Fiedler (Neuhausen), 7:8 (43:05) Könning (Bruch), 7:9 (50:20) Bruch (Ortwein), 8:9 (50:35) Fiedler (Neuhausen), 8:10 (51:51/3-3) Bruch (Svejda), 9:10 (55:00) Fiedler (Lenz), 9:11 (56:06) Svejda (Bruch)

Strafzeiten: 6 Minuten für Duisburg, 6 Minuten für Lüdenscheid

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