Vereinsleben

Jens Frank TuRa-Vorsitzender

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Großes Vorstandsteam bei TuRa Brügge um den neuen Vorsitzenden Jens Frank (vorn, 3. von links).  

Lüdenscheid - Jens Frank heißt der neue Vorsitzende von TuRa Brügge. Der 37-Jährige wurde am Donnerstagabend bei einer Gegenstimme zum neuen Klubchef in Winkhausen gewählt und verkörpert die Speerspitze einer klaren Verjüngung der Vorstandsmannschaft, obwohl dem Führungsgremium auch langjährige Funktionäre für weitere zwei Jahre die Treue halten.

Der Führungswechsel bei den Fußballern war notwendig geworden, weil der erkrankte Ex-Vorsitzende Torsten Franke, in dessen gut 21-jährige Amtszeit u. a. wichtige Klubentwicklungen wie Flutlichtausstattung, Umwidmung zum Kunstrasenplatz und schließlich auch der Vereinsheimbau gefallen waren, am 9. November von seinem Amt zurückgetreten war. Bereits seit Anfang 2018 hatte er sich den Geschäften nicht mehr in gewohntem Maße widmen können. Grund auch dafür, dass TuRa mit 40 seiner knapp 300 (davon rund 240 wahlberechtigten) Mitgliedern die Jahreshauptversammlung gleich für zwei Jahre (2017 und 2018) abwickelte.

Die TuRa-Familie hatte aber schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung ihre Hausaufgaben glänzend erledigt. Der 2. Vorsitzende Thomas Schulz konnte nach zügigem Auftakt des Mitgliedertreffens, kurz gehaltenen Berichten der einzelnen Abteilungen und dem Kassenbericht von Rüdiger Ochel sowie der Vorstandsentlastung und Neuwahl des Vorsitzenden die Versammlungsleitung schnell wieder abgeben. Ochel hatte nach einem „Durchhänger“ in 2017 mit einem Minus von rund 5000 Euro für 2018 wieder ein kleines Plus auf dem Konto konstatiert – der Kassenbestand betrug Ende des vergangenen Jahres gut 5200 Euro, dem noch ein Darlehen für das Vereinsheim in Höhe von rund 2500 Euro bei der Bitburger Brauerei gegenübersteht. „Ansonsten ist das Vereinsheim belastungsfrei“, beantwortete Rüdiger Ochel die entsprechende Anfrage eines Mitglieds.

Neben dem neuen Vorsitzenden Jens Frank, mit eineinhalbjähriger Unterbrechung seit gut 13 Jahren ein TuRaner, und den bewährten Führungskräften rückten vor allem in den Beirat weitere „Jungspunde“ aus dem Spielerkreis (Stenmans, Langner, Friemann, A. Kurzmann, Winter) nach, erstmals ist mit Thomas Krugmann ein Mitglied als Technischer Leiter für das Vereinsheim verantwortlich.

Das überaus intakte Team, aus dem letztlich auch Frank hervorgeht, ist durchaus bereit, in Winkhausen Verantwortung zu übernehmen. Der neue Vorsitzende kündigte an, sich bald der Aufgabe anzunehmen, einen neuen Jugendleiter zu installieren, um die aktuell zwei aktiven E- und ein außer Konkurrenz agierendes D-Juniorenteam nicht nur zu erhalten, sondern die Nachwuchsabteilung auch wieder auszubauen. Es machte sich etwas wie Aufbruchsstimmung breit bei TuRa. Ein Aufbruch, der sportlich zumindest mittelfristig unter Regie von Beisitzer und Spielertrainer Mario Stenmans sowie seinem „Co“ Tillmann Kinsky und Mitstreitern sportlich auch wieder ins Kreisoberhaus zurückführen soll. „Wir haben aktuell einen Kader von 28 bis 30 Spielern, tolle Stimmung und recht gute Trainingsbeteiligung“, blickt der ehemalige Verbandsligastürmer jedenfalls zuversichtlich in die Zukunft.

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