Bislang sehr mäßige Resonanz auf das Degenturnier des LTV 61

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Ob Marie Courouble beim Turnier um die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid dabei sein wird, ist aktuell noch offen.

Lüdenscheid - Nicht wie üblich am ersten Januar-Wochenende, sondern diesmal am dritten Januar-Wochenende findet das Fechtturnier um die Trophäe der Sparkasse Lüdenscheid statt. Für den 16. und 17. Januar lädt der LTV 61 in die Halle des Zeppelin-Gymnasiums ein.

Vor allem die Verschiebung vom ersten auf das dritte Januar-Wochenende ist es, die Abteilungsleiterin Dr. Susanne Enders als Grund für die bislang mäßigen Meldezahlen anführt. „Das erste Januar-Wochenende hatte schon Tradition. Der Reiz, dass die Vereine sich vor Saisonstart noch einmal einfechten können, ist nun weg“, sagt Enders. „Aber weil viele Vereine in der Weihnachtszeit ja auch kaum Trainingsmöglichkeiten hatten, kommen viele Meldungen erst später.“ Grund für die Verschiebung ist der Wechsel in die Turnhalle des Zeppelin-Gymnasiums, die durch die Belegung der Sporthalle am Raithelplatz durch Flüchtlinge nötig geworden war.

Bislang erst 53 Meldungen

Die Halle am Staberg war am ersten Wochenende des Jahres belegt, am kommenden Wochenende finden laut Enders zu viele andere Veranstaltungen statt. Das dritte Wochenende scheint derweil auch nicht ideal: Bislang seien daher nur 53 offizielle Meldungen eingegangen. „Wobei die meisten Vereine sich auch erst in der Woche vor dem Turnier melden“, weiß Enders. Die Niederländer und Belgier, die im Vorjahr antraten, haben sich schon gemeldet. Auch Meldungen aus Solingen seien bereits eingegangen, hier hofft Susanne Enders auf die Teilnahme von Raphael Steinberger. „Sollte er kommen, würde das die Attraktivität des Teilnehmerfeldes natürlich steigern“, sagt die Abteilungsleiterin über den deutschen Top-10-Fechter. Was den LTV 61 angeht, so werden Joelle Courouble gute Chancen auf ein erfolgreiches Turnier im 2004-er Jahrgang eingeräumt. Enders: „Ich rechne damit, dass sie einen der vorderen Plätze belegt“. Ihre Schwester Marie Courouble, die im Vorjahr Dritte wurde, wird vermutlich nicht starten. Sie hat nach einem Sportunfall noch Trainingsrückstand. Sollte sie sich dennoch zum Start entscheiden, müsste sie allerdings bei den Frauen starten.

Lob an die Stadt

Die LTV-Top-Fechterin Henrike Enders, die in den Vorjahren wegen internationaler Einsätze nicht dabei war, wird diesmal vermutlich bei ihrem Heimturnier antreten. „Allerdings“, sagt Susanne Enders, „kann es sein, dass sie nicht ganz vorne mitmischen wird.“ Sie hatte sich zuletzt vornehmlich auf ihr Studium konzentriert. Aller Widrigkeiten zum Trotz freut sich die Abteilungsleiterin auf das Turnier. Ein Lob sprach sie der Stadt aus, die dem LTV 61 bei der Hallenproblematik sehr entgegen gekommen ist. „Die räumliche Situation bleibt aber natürlich eine andere. Es wird ein große Herausforderung für uns“, sagt Enders. 140 Meldungen, wie im vergangenen Jahr werden es wohl nicht mehr werden, „selbst, wenn es noch um die hundert Meldungen werden, wäre das eine kleine Enttäuschung.“

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