Handball

Zwei „Oldies“ sollen die Linscheider Abwehr stabilisieren

TuS-Trainer Boris Heinemann
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Hat noch viel Arbeit bis Anfang September: Linscheids Trainer Boris Heinemann.

Bis zum Saisonauftakt Anfang September ist noch Zeit, diese Zeit allerdings brauchen die Bezirksliga-Handballer des TuS Linscheid-Heedfeld auch unbedingt noch. Auch wenn die Leistung beim 21:30 im Test beim TV Wickede am Samstag bereits in Teilen ansprechend war (wir berichteten), bleibt noch viel Arbeit für Boris Heinemann, um sein Team in eine liga-taugliche Form zu bekommen.

Schalksmühle - Heinemann bastelt dabei aktuell gerade an der Formation, die ab September in einem dann – darauf hoffen die Handballer – regulären Spieljahr in der Bezirksliga bestehen soll. Dafür hat der Iserlohner zuletzt zwei Routiniers für die Abwehr reaktiviert – zum einen seinen Bruder Nicolai (Jahrgang 85) und zum anderen Florian Nagel (Jahrgang 86). Zwei Mittdreißiger, die im Zentrum der 6:0-Abwehr mit ihrer Ruhe und Erfahrung den Takt vorgeben sollen.

„Das tut der Mannschaft einfach gut, sonst haben wir ja fast nur noch die jungen Wilden“, sagt Boris Heinemann, „die Abwehr war schon ein wenig die Baustelle, die mir ein bisschen Bauchschmerzen gemacht hat. Ich denke, dass es gut ist, wenn da nun wieder viel Erfahrung reinkommt.“ Nicolai Heinemann und Florian Nagel sind damit nun neben Chris Behan (Jahrgang 85) die ältesten Akteure des Kaders.

Eine starke Abwehr könnte im Zusammenspiel mit dem neuen Torwartduo Marvin Kapp/Tom Zlobinski (Heinemann: „Zwei Pfundskerle, auf die man bauen kann!“) eine echte Trumpfkarte der Linscheider sein. Vorne will der Trainer das Kreisläufer-Spiel forcieren. „Aber dafür brauchen wir erst einmal viel mehr Dynamik, damit das klappt“, sagt Heinemann. Man arbeitet daran, genauso wie am endgültigen Aufgebot. Der 14er-Kader ist dem Coach eigentlich noch zu klein. Gut möglich, dass so noch einmal aus der Reserve nachgefasst wird, aber auch zwei mögliche externe Zugänge schweben Boris Heinemann noch vor. Spruchreif aber ist in dieser Hinsicht noch nichts.

So wird erst einmal einfach weiter trainiert und gestestet. Fünf weitere Testpartien sollen folgen – gegen Westfalia Halingen II (31. Juli/H), Heinemanns Ex-Team Jahn Dellwig (7. August/H), im Rahmen des Trainingslager gegen die HSG Lüdenscheid II (13. August/H) und den ASC Dortmund II (14. August/H) sowie zum Abschluss in einem weiteren Vergleich gegen den Landesligisten TV Wickede (28. August/H).

Danach sollen Kader und Abwehr stehen, das Spielkonzept funktionieren. Der Ernstfall – er wartet am 4. September mit dem Saisonauftakt im Siegerland beim VTV Freier Grund. Dann soll alle Vorarbeiten mit Akribie und Spaß erledigt sein.

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