TS Evingsen kommt der Abstiegszone wieder näher

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Der TSE-Rückraum um Alexander Lüling (rechts) zeigte sich verbessert, konnte die Niederlage aber nicht verhindern.

Evingsen - Dritte Niederlage im dritten Rückrunden-Spiel: Nach der 28:34-Niederlage im Nachbarschaftsduell bei der HSG Lüdenscheid II ist Handball-Bezirksligist TS Evingsen auf dem besten – oder eher: schlechtesten – Wege, die einst so günstige Ausgangsposition im Abstiegskampf aus der Hand zu geben. Und das, obwohl gegen die Bergstädter zunächst vieles nach Plan lief.

Auch zwei Tage später steigerte sich TSE-Trainer Boris Heinemann beim Blick in den Rückspiegel noch in einen Monolog hinein. „Wir waren richtig gut eingestellt“, setzte der Iserlohner an, und hob in seiner Analyse erst einmal die positiven Dinge hervor. „In der ersten Halbzeit hat Lüdenscheid eigentlich nur auf das reagiert, was wir gespielt haben“, sagte Heinemann.

Bis zum 19:16-Pausenstand verteidigte die Turnerschaft einen Vorsprung und stellte HSG-Trainer „Aki“ Schürfeld vor eine Denkaufgabe nach der anderen. Ob 5:1- oder 6:0-Deckung – beide Varianten fruchteten ebenso wenig wie eine Manndeckung gegen den Evingser Rückraumschützen Alexander Lüling.

Überhaupt – der Rückraum: Bei der 16:22-Pleite gegen die Drittvertretung des TuS Ferndorf war Heinemann mit der Torgefahr, die seine Sieben aus diesem Mannschaftsteil heraus entwickelt hatte, überhaupt nicht einverstanden. Entsprechend energisch forderte der Coach für das Gastspiel in der Bergstadt Verbesserungen in diesem Bereich ein. Und die bekam er.

Dumm nur, dass die TSE dafür die zweiten 30 Minuten gänzlich in den Sand setzte, mehrere Gegentreffer in Überzahl kassierte. Nunmehr, so hatte Heinemann beobachtet, schlossen seine Schützlinge überhastet ab und fanden ihrerseits keine Mittel mehr gegen die Lüdenscheider Konzepte.

Und so wird es in der Tabelle langsam wieder brenzlig für die Turnerschaft, deren Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz 13 auf drei Zähler geschrumpft ist. Umso höher schätzt der Trainer die Bedeutung der jetzt aufeinander folgenden Heimauftritte gegen Villigst-Ergste und RSVE Siegen II ein. „Da müssen wir unbedingt punkten. Sonst wird es richtig eng“, so Heinemann. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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