Fußball, Bezirksliga-Splitter

Hohe Hürde für Kiersper SC / TuS Plettenberg mit Chance zum Ligaverbleib

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Krenar Reka stoppt den Ball elegant mit der Brust.

In der Bezirksliga 5 misst sich der Kiersper SC mit dem Spitzenreiter, TuS Plettenberg möchte auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen bleiben.

SC Drolshagen - Kiersper SC (Sonntag, 15 Uhr): Das schwere Programm, das der Kiersper SC in diesen Tagen zu absolvieren hat, erfährt am morgigen Sonntag seinen Höhepunkt: Ab 15 Uhr ist der Fußball-Bezirksligist bei Tabellenführer SC Drolshagen im Stadion „Am Buscheid“ zu Gast. Fraglos werden die Verfolger des Spitzenreiters gespannt nach Drolshagen schauen, ob dem KSC ein weiterer Husarenstreich gegen ein Top-Team gelingt. Zuvor gewann die Carbotta-Elf schließlich beim Tabellenzweiten SV Ottfingen mit 4:3 und erkämpfte sich gegen den Tabellendritten SV 04 Attendorn ein torloses Unentschieden.

Generell könnten sowohl Kiersper als auch Drolshagener ihr morgiges Aufeinandertreffen relativ entspannt angehen: Der KSC hat sich einen fünf Punkte starken Puffer nach unten verschafft, und die Gastgeber haben vier Zähler Vorsprung auf Rang zwei. Darauf verlassen kann und will sich jedoch keine der beiden Mannschaften, und für den KSC ist auch angesichts der kommenden Gegner weiterhin fleißiges Punkten angesagt. Denn mit dem Rangvierten TSV Weißtal und dem Tabellensechsten FC Eiserfeld warten danach noch weitere Kontrahenten aus der erweiterten Spitzengruppe.

Und geht es nach den Kierspern, so soll der Klassenerhalt möglichst vor dem letzten Saisonspiel gegen den SV Setzen in trockenen Tüchern sein. Dass der SC Drolshagen morgen favorisiert ist, ist unstrittig. Gleichwohl aber zeigte er sich zuletzt auf eigenem Terrain anfällig und unterlag dem SC LWL 05 mit 1:2. Der Kiersper SC wiederum steckt auch an diesem Sonntag in der Zwickmühle, die eigene 2. Mannschaft im Abstiegskampf der Kreisliga A zu unterstützen. So wird auch diesmal wieder eine Delegation aus dem Bezirksliga-Aufgebot in der Reserve aushelfen. Eine Taktik, die am vergangenen Sonntag ja wunschgemäß aufgegangen ist.

Mit Blick auf die Bezirksliga-Partie sagt KSC-Trainer Marco Carbotta: „So eine Abwehrschlacht wie gegen Attendorn soll es morgen nicht geben.“ Seine Marschroute lautet, aus einer defensiven Grundhaltung den Weg nach vorn zu suchen und sich zu Beginn erst einmal an die kleineren Maße des Platzes zu gewöhnen. Durch das Mitwirken der am vergangenen Sonntag fehlenden Manuel Wolf und Leo Becker sollen morgen von hinten heraus mehr Akzente nach vorn gesetzt werden können.

FC Altenhof - TuS Plettenberg (Sonntag, 15 Uhr):  Der FC Altenhof und der TuS Plettenberg haben in der Bezirksliga offenbar rechtzeitig wieder in die Spur gefunden. Sowohl der Landesligaabsteiger aus Wenden als auch die Blau-Gelben starteten nach der Winterpause schwach mit jeweils fünf sieglosen Spielen, ließen dann aber jeweils vier Partien ohne Niederlage folgen. Vor dem direkten Duell am Sonntag (15 Uhr) am Winterhagen befinden sich beide Teams auf einem guten Weg Richtung Ligaerhalt. Im güngtigsten Fall könnte der TuS schon an diesem Wochenende den Ligaerhalt bejubeln.

Dann nämlich, wenn in Altenhof gewonnen wird und parallel der SV Setzen (in Weißtal) und der TuS Deuz (in Rüblinghausen) ihre Spiele verlieren. Neun Punkte Vorsprung und die klar bessere Tordifferenz gegenüber diesen beiden Teams bedeuteten dann praktisch die Rettung. Plettenbergs Trainer Kosta Michailidis wäre über eine derartige Entwicklung natürlich hoch erfreut, rechnet aber damit, dass der Kampf um den Ligaerhalt noch etwas länger andauert. „Deuz wittert nach dem 6:0 gegen Hickengrund nochmal seine Chance und Rüblinghausen steht jetzt selbst mit dem Rücken zur Wand“, weiß er um die Brisanz gerade dieser Begegnung. Mit dem FC Altenhof sieht er seine Mannschaft auf Augenhöhe.

Das zeigte schon das Hinspiel, welches 3:3 endete. 2:0 hatte die Mannschaft um Toptorjäger Bastian Schildt (21 Treffer) bereits im Lennestadion geführt, ehe der TuS ausglich und in der dramatischen Nachspielzeit auch einen neuerlichen Rückstand durch Ufuk Als Treffer wettmachte. Beim Rückspiel wünscht sich Michailidis eine etwas nervenschonendere Partie, zumal ja auch der jüngste 4:2-Sieg gegen Rüblinghausen ein Wechselbad der Gefühle war.

 

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