TuS Langenholthausen: Verlieren verboten

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Auf Emin Günes und den TuS Langenholthausen wartet am Sonntag in Lennestadt das nächste Sechs-Punkte-Spiel.

LANGENHOLTHAUSEN -  Die letzten beiden Sechs-Punkte-Spiele bei der SG Oberschledorn/Grafschaft (0:1) und zu Hause gegen den VfB Marsberg (1:2) hat der TuS Langenholthausen verloren. Nun wartet auf die Mannschaft von Trainer Mario Droste am Sonntag das dritte Duell in Folge gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten in Folge.

Ab 15 Uhr gastiert der Aufsteiger vom Düsterloh bei Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück (Sportplatz An der Habuche), der mit nur fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenrang und damit noch zwei Plätze hinter den Langenholthausern steht. Und hier gilt: verlieren verboten!

„Ein Punkt ist das Minimalziel“, gibt TuS-Trainer Mario Droste seiner Mannschaft mit auf den Weg. Dabei wäre eine Punkteteilung unter normalen Umständen eigentlich viel zu wenig, aber die Umstände sind derzeit beim heimischen Aufsteiger keineswegs normal.

Der Kader war schon vor dem Saisonstart keineswegs üppig besetzt und hat sich inzwischen – ohne die Langzeitverletzten Nils Langwald und Christopher Reddig – auf 16 Spieler reduziert. Ugur Gülsen ist am Sonntag privat verhindert, Kapitän Dennis Zöller steht aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung und Sören Langwald soll wieder in der Zweiten spielen.

So fahren die Langenholthausener mit nur einem Keeper und nur zwölf Feldspielern zum Duell auf die Habuche, die traditionell ein heißes Pflaster ist – auf und neben dem Platz. Ein Vabanquespiel, zumal hinter dem Einsatz von Dennis Bonevski noch ein dickes Fragezeichen steht. Am Donnerstag im Training hat er sich ohne Fremdeinwirkung eine Verletzung am rechten Knöchel zugezogen.

Und wenn Bonevski nicht spielen kann? „Dann muss ich Plan B ziehen, den ich noch nicht habe“, meint Droste. Eine unbefriedigende Situation für den Trainer und ein Zustand, mit dem der Kampf um den Ligaverbleib kaum zu schaffen sein wird. Es besteht zur Winterpause personeller Handlungsbedarf auf dem Düsterloh.

Bis dahin muss der TuS aber auch mit seinem Minimalkader punkten. Die Marschrichtung für Sonntag ist klar: „Die Leute sollen nicht quaken, sondern laufen. In der Liga sind Laufen und Kämpfen gefragt“, sagt Droste und fügt hinzu: „Die Jungs müssen dem Vorstand, der eine Menge macht, zeigen, dass sie zum TuS Langenholthausen stehen.“

Taktisch wird Droste am Sonntag auf die 4-2-3-1-Variante setzen. „Das können wir am besten spielen mit dem Personal, das wir haben“, sagt Droste.

Und frühzeitig anreisen wollen die Langenholthausener auch, damit sich die Kicker ausgiebig an den schnellen Quarzsand-Kunstrasen gewöhnen können, damit nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder gepunktet wird.

TuS: Schäfer – Grote, Ceylan, Trawinski, E. Günes, Scherner, Lemke, J. Filip, Wördemann, Ö. Günes, D. Filip, Bonevski (?), Keklik

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