Für Langenholthausen ist der dritte Heimsieg Pflicht

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Für Frederik Wördemann (links) und den TuS Langenholthausen zählt am Sonntagnachmittag im Kellerduell gegen den VfB Marsberg nur ein dreifacher Punktgewinn.

LANGENHOLTHAUSEN -  Der Blick auf die Heimtabelle bietet den Anhängern des TuS Langenholthausen ein freundliches Bild. Ungeschlagen mit sieben Punkten findet sich der Aufsteiger vom Düsterloh hier auf dem 6. Tabellenplatz wieder. Dabei hat der TuS von seinen neun Partien bisher lediglich drei auf dem eigenen Kunstrasen absolvieren dürfen.

Kein Wunder also, dass TuS-Trainer Mario Droste froh ist, dass sich sein Team am Sonntag endlich ‘mal wieder auf dem Sportplatz im Dorf präsentieren kann – ab 15 Uhr gegen den Tabellenvorletzten VfB Marsberg.

„Das Spiel sollte tunlichst gewonnen werden“, gibt der Langenholthausener Übungsleiter die Richtung vor. Dabei geht es für den 40-Jährigen nicht in erster Linie um eine Wiedergutmachung für die maue Leistung und die überflüssige Niederlage am vergangenen Sonntag in Oberschledorn, sondern vielmehr um das große Ganze. Denn noch steht seine Mannschaft im Gesamtklassement über dem Strich. Soll heißen: Nach knapp dem ersten Drittel der Saison findet sich der Aufsteiger aus dem Kreis Arnsberg mit einem Punkt Vorsprung vor den vier Abstiegsrängen wieder, und dabei soll es mindestens auch am Sonntag nach dem nächsten Sechs-Punkte-Spiel bleiben.

Die personellen Voraussetzungen für das Duell mit der Mannschaft von Paul Bender sind gut. Dennis Bonevski kehrte am Donnerstag aus dem Urlaub zurück und wollte am Freitag wieder ins Training einsteigen. Auch wenn er sicher kein Kandidat für die Startformation sein kann, gehört er wieder zum Kader. Keeper Nils Langwald, dessen Fußoperation sehr gut verlaufen ist, werde in etwa drei Wochen wieder ins Training einsteigen.

„Ich kann ansonsten auf alle zurückgreifen“, sagt Langenholthausen – auf alle außer den Langzeitverletzten Christopher Reddig und den beruflich verhinderten Dominik Kaiser. Wann der schnelle Ballkünstler, auf den Droste vor allem für die wichtigen Sechs-Punkte-Spiele große Hoffnungen gesetzt hatte, für den TuS das nächste Mal die Schuhe schnüren kann, ist völlig ungewiss. „Am 27. November hat er noch einen TV-Auftritt“, weiß Droste, davor wird es wohl kaum etwas. „Mit einem Stürmer wie Kaiser in den letzten Wochen hättest Du bis jetzt schon acht Punkte mehr auf dem Konto“, vermutet Droste.

Aber auch ohne den Edeltechniker sei sein Team am Sonntag im wichtigen Duell gegen Marsberg in der Lage, den dritten Saisonsieg zu feiern. „Die Mannschaft ist heiß“, betont Droste. Das beweise sie schon die gesamte Saison über im Training. So auch in dieser Woche, in der wieder das schnelle Umschaltverhalten im Mittelpunkt stand – offensiv wie defensiv. „Die Harmonie in der Mannschaft ist ein großes Plus, und sie ist körperlich immer in der Lage zuzulegen“, weiß Droste um die Vorteile seiner Elf. „Wir werden bis zum Winter noch die Punkte holen, die wir haben wollen, und die drei Punkte gegen Marsberg gehören dazu“, sagt Droste.

TuS: Schäfer, S. Langwald – Grote, D. Filip, Lemke, Trawinski, J. Filip, E. Günes, Ö. Günes, Zöller, Keklik, Wördemann, Ceylan, Gülsen, Scherner, Bonevski

Von Stefan Herholz

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