TSE selbstbewusst zur SG TuRa Halden-Herbeck

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Voller Einsatz: Im ersten Punktspiel des neuen Jahres gastieren die Akteure der TS Evingsen am Samstag beim Tabellenvorletzten TuRa Halden-Herbeck.

Evingsen - Ganze sieben Zähler Vorsprung weist Handball-Bezirksligist TS Evingsen vor dem Rückrundenbeginn bei TuRa Halden-Herbeck am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Hagen-Helfe) auf den Tabellenvorletzten auf – klingt nach einer Pflichtaufgabe für die Turnerschaft. „Das ist es auch“, sagt Trainer Boris Heinemann.

Der Iserlohner gibt sich vor den ersten 60 Meisterschaftsminuten des Jahres 2016 selbstbewusst. „Wir sind vom Kader her besser besetzt, haben die besseren spielerischen Anlagen. Das müssen wir einfach gewinnen“, beschreibt Heinemann die Rollenverteilung in aller Deutlichkeit, ohne dabei allerdings das Wort „Favorit“ in den Mund zu nehmen. Dass seine Sieben beim Gastspiel in dem Hagener Ortsteil aber genau das ist, drückt allein schon die Tabelle aus. Erst zwei Siege feierte TuRa in der Hinrunde, hat erst 300 Treffer erzielt – Ligaminuswert. Ihr einziges Unentschieden fuhren die Hagener Anfang September zum Saisonauftakt beim 28:28 in der Sauerlandhalle gegen die TSE ein. „Da haben wir ganz dämlich einen Punkt liegen gelassen“, erinnert sich Heinemann.

Der TSE-Coach findet also trotz der vermeintlich klaren Rollenverteilung den ein oder anderen Gefahrenherd. Im Hinspiel waren Heinemann vor allem zwei Akteure der Gäste aufgefallen. Einer davon war der Halblinke Fabian Muscheid, der damals fünf Treffer erzielte. „Er spielt einen ganz unorthodoxen Handball, wühlt viel, sucht gerne das Eins gegen Eins. Ihn haben wir im Hinspiel nicht gut in den Griff bekommen“, so der Trainer, der zudem vor Tzoumerkiotis warnt.

Im Spätsommer war der Grieche mit seinen neun Toren – davon sechs von der Siebenmetermarke – bester Werfer seines Teams. Heinemann setzt darauf, dass seine eigene Sieben ihre Stärken aufs Parkett bringt: „Eine normale Leistung sollte uns eigentlich reichen.“

Zumal auch die personellen Voraussetzungen nicht die schlechtesten sind. Micha Brüggendieck kehrt nach längerer Verletzungspause in den Kader zurück. Einzig im linken Rückraum entsteht durch den Ausfall von Dominik Maier, der an Knieproblemen laboriert, eine kleine Vakanz – die sich aus TSE-Sicht nicht auswirken soll.

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