TuS Langenholthausen vermeldet fünf Neuzugänge

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Der TuS Langenholthausen hofft auf einen adäquaten Ersatz für den zu den SF Hüingsen wechselnden Torjäger René Weißbach (links).

Langenholthausen -  Lange Zeit hatten sich die Verantwortlichen beim TuS Langenholthausen in Schweigen gehüllt, was die Kaderplanung für die kommende Saison in der Fußball-Bezirksliga 4 angeht. Inzwischen aber haben Spielertrainer Michael Erzen und Co. Fakten geschaffen – und wollen in erster Linie die Offensive stärken.

Denn dort herrscht nach den Abgängen von Mario Droste und René Weißbach als Trainer beziehungsweise Angriffsspitze zu den SF Hüingsen durchaus eine gewisse Vakanz am Düsterloh. TuS-Co-Trainer Cesare Deleo vermeldete darum am Freitag in Abwesenheit des im Urlaub weilenden Erzen insgesamt fünf Neuverpflichtungen, von denen die meisten eindeutig im Spiel nach vorn ihre Stärken haben.

Einzig Erzens Bruder Markus, der sich vom Arnsberger A-Ligisten SSV Allendorf den Grün-Weißen anschließt, ist ein Abwehrrecke. Der 35-jährige Markus Erzen soll die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft bestreiten. Anschließend schaut das Langenholthausener Trainerteam, ob der Bruder des Coaches eher ein Thema für die Bezirksliga- oder B-Liga-Elf ist.

Die übrigen Neuen sind geballte Offensiv-Power und bringen teilweise höherklassige Erfahrung mit. Adonis Bahtiri kommt vom Staffel-6-Bezirksligisten SG Hemer und ist im Sturm zuhause. Laut Deleo verkörpert Bahtiri aber einen anderen Typ Angreifer als der scheidende Torjäger Weißbach. Bahtiri sei technisch sehr versiert, „steht häufig auch mit dem Rücken zum Tor, kann den Ball klatschen lassen“, so Michael Erzens Assistent.

Safet Tupella und Denniz Akgül wechseln vom A-Ligisten Fortuna Hagen in den Balver Ortsteil. Den 22-jährigen Tupella charakterisiert Deleo als „klassischen Zehner“. „Wir hoffen, dass er Michael Erzen in der Tor-Vorbereitung entlastet“, so der Co-Trainer weiter. Der 20-jährige Akgül hingegen ist ein Flügelspieler für die rechte Seite. Deleo vergleicht ihn mit dem wieselflinken Ömer Günes, der diese Position beim TuS zuletzt meist bekleidete.

Duran Muzaffer spielte zuletzt für den Iserlohner B-Ligisten SG Grüne, kann aber bereits Landesliga-Erfahrung vorweisen. Der 24-Jährige ist in Mittelfeld und Angriff flexibel einsetzbar. „Wir wollen in der Offensive variabler, nicht mehr so leicht ausrechenbar sein“, betont Deleo, worauf bei der Auswahl der Neuen der Fokus lag. Zuvor hatte Langenholthausen sich bereits die Dienste von Baris Caliskan (FSV Werdohl) und Torhüter Daniel Wiesehöfer (SuS Langscheid/Enkhausen) gesichert.

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