Langenholthausen vor feurigem Derby gegen TuS Plettenberg

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In der vergangenen Saison gaben Philipp Grabowski (links) und Langenholthausen beide Spiele gegen den TuS Plettenberg in der Schlussphase noch aus der Hand.

LANGENHOLTHAUSEN -  Die Devise von Michael Erzen lautet dieser Tage „abhaken“. Gemünzt ist dieses Motto des Spielertrainers des TuS Langenholthausen freilich auf das Aus im Arnsberger Kreispokal gegen den SV Hüsten (0:4) am vergangenen Mittwoch. Nun gilt die Konzentration dem Bezirksliga-Derby gegen den TuS Plettenberg.

„Die Niederlage ist vielleicht um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, war aber wegen der ersten Halbzeit, die wir völlig verschlafen haben, verdient“, ordnete Erzen das Scheitern im Cup-Achtelfinale ein.

Und geht damit zur Tagesordnung über – die am Sonntag das Lokalduell in der Fußball-Bezirksliga gegen den TuS Plettenberg vorsieht (15 Uhr, Düsterloh). „Wir werden das so angehen wie jedes andere Spiel“, betont der Langenholthausener Coach zwar, weiß aber selbst ganz genau, dass diese Begegnung der beiden einzigen märkischen Vereine der „Bundesliga des Sauerlandes“ eben nicht alltäglich ist. „Das wird wieder ein Derby, das richtig Charakter hat. Ich glaube, dass richtig Feuer drin sein wird“, rechnet Erzen mit emotionalen 90 Minuten.

Für das Eintreten dieser Prognose sprechen gleich mehrere Argumente: Erstens, dass sich beide Teams mutmaßlich auf ähnlichem sportlichen Niveau begegnen. Zweitens, dass die Düsterloh-Kicker in der vergangenen Saison beide Duelle gegen die Vier-Täler-Städter kurz vor Schluss nach durchaus brauchbaren Leistungen noch aus der Hand gaben. „Wir werden diesen Fehler nicht zum dritten Mal machen“, beteuert Erzen. Und drittens speist sich die Brisanz dieser Paarung eben auch aus der Tatsache, dass sich durch die geographische Nähe der Vereine viele Akteure auf beiden Seiten privat oder beruflich verbunden sind. Gleichwohl warnt der Langenholthausener Coach davor, über das Ziel hinaus zu schießen: „Wir werden nicht übermotiviert in die Partie gehen.“

Erzen kann am Sonntag wieder auf Patrick Rüth bauen, der nach überstandener Muskelverletzung schon am Mittwoch wieder im Kader stand. Nochmals Rot-gesperrt ist Deniz Akgül, Plettenbergs Trainer Kosta Michailidis kann im Gegensatz zum Pokalspiel gegen RWL Rattelsberger, Sachsenröder und Ertürk wieder aufbieten.

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