Fußball-Landesliga

Ohne den „Häuptling“ ins Sechs-Punkte-Spiel

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Faruk Cakmak (rechts) und die FSV Werdohl wollen und müssen am Sonntag in Bad Berleburg punkten.

Werdohl – Dank eines spielfreien Wochenendes hatten die Landesliga-Kicker der FSV Werdohl exakt zwei Wochen Zeit, um die schwache Vorstellung bei der 0:3-Niederlage in Olpe aufzuarbeiten und an der Fehlerminimierung zu feilen. Aus Sicht von Trainer Fitim Zejnullahu wurde diese Zeit am Riesei gut genutzt, die Zuversicht bei den Lennetalern vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr, Sportplatz Am Stöppel) beim VfL Bad Berleburg ist jedenfalls zurück.

Mit vier Punkten nach dem ersten Saisonviertel befinden sich die Werdohler auf Rang 13 und damit auf einem Relegationsplatz, auf dem sie am Ende der Spielzeit nicht stehen wollen. Um den Anschluss an die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt zu halten, benötigen die Lennetaler in Bad Berleburg am Sonntag mindestens einen Teilerfolg. Denn der gastgebende VfL gehört zu jenen Mannschaften, die die FSV am Ende hinter sich lassen möchte.

Sechs Punkte stehen für den Gastgeber bislang zu Buche, zwei mehr also als bei den Werdohlern. Und diese sechs Zähler holte das Team aus dem Rothaargebirge auf eigenen Kunsthalmen. Nach drei Niederlagen zu Saisonstart wurde zunächst der SV Brilon mit 1:0 bezwungen, zwei Wochen später gab es dann einen eindrucksvollen 6:1-Heimsieg gegen VSV Wenden um den Ex-Werdohler Redouane El Alami.

Zejnullahu fordert große Bereitschaft

„Bad Berleburg hat sich nach einem schlechten Start gefangen und ist jetzt in der Spur. Dass sie letzte Woche mit 1:4 in Erlinghausen verloren haben, darf man nicht überbewerten. In Erlinghausen ist es für alle Mannschaften schwer. Für mich ist Bad Berleburg eine Mannschaft, die jedem Gegner in dieser Liga weh tun kann“, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu, der Respekt vor dem VfL und insbesondere vor dem torgefährlichen „Zehner“ Ahmad Ibrahim (4 Saisontore) hat: „Ibrahim ist für mich ein Spieler, der den Unterschied machen kann.“ Am Sonntag soll der Bad Berleburger Antreiber aber genau das nicht sein – ein Unterschiedsspieler. Ihm und seinen Teamkollegen wollen die Werdohler über 90 Minuten die Lust am Fußball nehmen – und zwar mit „Laufbereitschaft und Willen“, wie es Zejnullahu formuliert.

 „Wir müssen bereit sein zu leiden, müssen viel investieren. Wir benötigen eine gute Organisation und wollen aktiv gegen und mit dem Ball arbeiten. Wir fahren da hin und wollen auch was mitnehmen“, ergänzt der Werdohler Übungsleiter, der allerdings nicht aus dem Vollen schöpfen kann. Melih Akdeniz fällt aus gesundheitlichen Gründen aus, Kapitän Julian Kroll weilt im Urlaub. „Der Ausfall von Jules tut uns natürlich besonders weh“, sagt Zejnullahu, der seinen vollbärtigen „Häuptling“ in diesem Sechs-Punkte-Spiel natürlich sehr gerne dabei gehabt hätte. Weitere Ausfälle gibt es nicht, allerdings macht bereits die erste Erkältungswelle am Riesei die Runde.

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